Barrick Gold Aktie: Brutal abgestraft

Der Goldproduzent Barrick Gold verlor über 12 Prozent nach einem breiten Einbruch der Edelmetallpreise. Der Fokus liegt nun auf den bevorstehenden Quartalszahlen und einem Führungswechsel.

Kurz zusammengefasst:
  • Goldpreis verlor rund 8 Prozent an Wert
  • Aktienkurs stürzte um über 12 Prozent ab
  • Quartalsergebnisse für 2025 stehen bevor
  • Wechsel an der Spitze der Finanzabteilung

Der kanadische Goldproduzent Barrick Gold erlebte am 30. Januar einen Kurseinbruch von über 12 Prozent – Auslöser war ein massiver Ausverkauf am gesamten Edelmetallmarkt. Gold selbst verlor rund 8 Prozent an Wert und fiel von etwa 5.520 US-Dollar je Unze auf circa 5.064 US-Dollar. Nach einer monatelangen Rally mit einem Plus von über 80 Prozent seit Jahresbeginn scheinen Investoren nun Gewinne mitzunehmen.

Edelmetalle unter Druck

Der Ausverkauf beschränkte sich nicht auf Gold. Laut CNBC brach Silber am selben Tag um etwa 15 Prozent ein, während Platin mehr als 14 Prozent und Palladium knapp 12 Prozent verloren. Marktbeobachter führen die Bewegung auf eine Neubewertung konzentrierter Positionen zurück, nachdem die Notierungen zuvor stark gestiegen waren. Das Handelsvolumen bei Barrick schnellte auf über 31 Millionen Aktien hoch – deutlich über dem üblichen Tagesdurchschnitt.

Die Barrick-Aktie schloss am 30. Januar bei 45,79 US-Dollar, ein Minus von 6,26 US-Dollar oder 12,03 Prozent gegenüber dem Vortag.

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Quartalszahlen stehen bevor

Am 5. Februar veröffentlicht Barrick die Ergebnisse für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025. Das Management hatte im dritten Quartal noch Rekord-Cashflows von 2,4 Milliarden US-Dollar aus dem operativen Geschäft und 1,5 Milliarden US-Dollar freien Cashflow gemeldet. Die Produktion lag bei 829.000 Unzen Gold und 55.000 Tonnen Kupfer.

Zeitgleich läuft ein Führungswechsel: Helen Cai übernimmt ab 1. März das Amt der Finanzchefin von Graham Shuttleworth, der nach sieben Jahren das Unternehmen verlässt. Cai sitzt seit November 2021 im Verwaltungsrat und bringt Erfahrung von Goldman Sachs und der chinesischen Investmentbank CICC mit.

Volatilität bleibt hoch

Die kommenden Tage dürften entscheidend sein. Sollten die Quartalszahlen positiv überraschen und der Goldpreis sich stabilisieren, könnte die Aktie schnell wieder Boden gutmachen. Bleibt der Druck auf Edelmetalle hingegen bestehen, dürfte die Schwäche anhalten. Die Zahlen am 5. Februar werden zeigen, wie robust das Geschäftsmodell in einem volatilen Marktumfeld ist.

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