Die Aktie von Barrick Gold befindet sich im Aufwind, doch hinter den Kulissen droht ein strategisches Dilemma. Während der Kurs zuletzt zulegte, offenbaren interne Dokumente, dass die geplante Abspaltung des Nordamerika-Geschäfts an einer entscheidenden Hürde scheitern könnte. Kann der Goldriese seine ambitionierten Pläne ohne die Zustimmung des direkten Konkurrenten überhaupt umsetzen?
Vorkaufsrecht blockiert Pläne
Wie Reuters berichtet, liegt das Schicksal der geplanten Restrukturierung maßgeblich in den Händen der Newmont Corporation. Im Zentrum steht das Joint Venture Nevada Gold Mines (NGM), das Herzstück der nordamerikanischen Aktivitäten von Barrick. Zwar hält Barrick mit 61,5 Prozent die Mehrheit an NGM, doch Newmont besitzt für den restlichen Anteil weitreichende Rechte.
Die vertragliche Situation ist eindeutig:
* Jegliche Übertragung von Anteilen erfordert die Zustimmung des Partners.
* Es besteht ein Vorkaufsrecht für die jeweils andere Partei.
Damit hat sich das Machtgefüge seit 2019 komplett gedreht. Damals wollte Barrick den Konkurrenten noch übernehmen, heute bestimmt Newmont faktisch über die strategische Ausrichtung der Kanadier.
Unsicherheit bei Bewertung und Führung
Die geplante Abspaltung umfasst neben NGM auch die Minen Pueblo Viejo und das Entwicklungsprojekt Fourmile. Analysten beziffern den Wert dieses Portfolios auf rund 42 Milliarden US-Dollar. Besonders bei Fourmile gibt es jedoch Reibungspunkte: Barrick benötigt für den Ausbau Kapital von Newmont, doch deren CEO Natasha Viljoen fordert weitere Informationen, bevor Gelder fließen.
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Diese Hängepartie trifft auf eine Führungsebene im Umbruch. Nach dem Abgang von Mark Bristow leitet Interim-CEO Mark Hill die Geschäfte, während die Suche nach einer dauerhaften Lösung läuft. Große Investoren wie BlackRock und der aktivistische Fonds Elliott beobachten die Situation genau. Trotz einer starken Rallye von 130 Prozent im Jahr 2025 hinkt die Aktie auf Fünf-Jahres-Sicht dem Rivalen Agnico Eagle hinterher.
Analysten bleiben zuversichtlich
Ungeachtet der strategischen Hürden zeigen sich Experten optimistisch. Das Analysehaus Jefferies bezeichnete Barrick als Top-Favoriten unter den großen Goldproduzenten für 2026 und hob das Kursziel auf 55 US-Dollar an. Auch BNP Paribas Exane stufte das Papier auf „Outperform“ hoch und verwies auf erwartete Margensteigerungen sowie eine günstige Bewertung im Branchenvergleich.
Konkrete Antworten zur Strategie werden am 5. Februar 2026 erwartet. Dann legt Barrick die Zahlen für das vierte Quartal vor. Anleger erhoffen sich an diesem Termin Klarheit über den Zeitplan der Abspaltung und den Stand der Verhandlungen mit Newmont.
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