Barrick Gold hat gestern zum Wochenstart einen Kurssprung von über 5 Prozent hingelegt. Der Titel schloss in Toronto bei rund 63,57 kanadischen Dollar – und das Momentum hält an. Zwei Treiber sind dafür verantwortlich: ein deutlicher Anstieg der Edelmetallpreise und die anhaltende Spekulationen über die geplante Abspaltung der nordamerikanischen Assets.
Technischer Ausbruch und starke Fundamentaldaten
Der weltgrößte Goldproduzent durchbrach am Montag wichtige Widerstandslinien. Die Aktie notiert mittlerweile über allen relevanten gleitenden Durchschnitten – ein Zeichen für technische Stärke. Parallel dazu erreichten Gold- und Silberpreise Anfang 2026 neue Jahreshöchststände, was die Stimmung für Senior-Produzenten wie Barrick deutlich aufhellt.
Die operative Performance untermauert den Optimismus. Im letzten Quartal erwirtschaftete Barrick einen Gewinn je Aktie von 0,58 US-Dollar und übertraf damit die Analystenschätzung von 0,57 Dollar. Der Umsatz kletterte im Jahresvergleich um 23,2 Prozent auf 4,19 Milliarden Dollar. Das Unternehmen profitiert vom hohen Goldpreis und kann diesen dank effizienter Minen in steigende Margen umwandeln.
Hinzu kommt eine solide Bilanz: Die Schuldenquote liegt bei niedrigen 0,14, die Quartalsdividende bei 0,175 Dollar. Barrick kombiniert Wachstum mit Ausschüttungsstabilität – ein Profil, das in unsicheren Marktphasen geschätzt wird.
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IPO-Pläne als strategischer Hebel
Ein zentraler Katalysator bleibt die im Dezember 2025 angekündigte Prüfung eines Börsengangs für die nordamerikanischen Gold-Assets. Die neue Einheit, intern „NewCo“ genannt, soll unter anderem das hochprofitable Nevada-Gold-Mines-Joint-Venture umfassen. Anleger bewerten diese Strukturmaßnahme als Chance, direkt in erstklassige Lagerstätten zu investieren – und rechnen mit einer Neubewertung nach oben.
Investmentbanken wie Jefferies haben ihre Kaufempfehlungen bekräftigt und Kursziele von bis zu 55 Dollar ausgegeben. Die Marktmeinung: Der aktuelle Kurs spiegelt die Qualität der Tier-One-Minen noch nicht vollständig wider.
Nächster Test: Jahreszahlen im Februar
Im Februar legt Barrick die Gesamtjahreszahlen 2025 vor und gibt einen Ausblick. Investoren erwarten Klarheit, ob das Unternehmen sein langfristiges Produktionsziel von etwa 5 Millionen Unzen Goldäquivalent pro Jahr halten kann. Technisch gesehen liegt die nächste Hürde bei 47 Dollar. Ein nachhaltiger Durchbruch würde den Weg in Richtung 50 bis 55 Dollar ebnen. Sollte der Goldpreis jedoch korrigieren, dürfte die Unterstützungszone um 40 bis 42 Dollar greifen.
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