Der Goldpreis kennt aktuell nur eine Richtung: steil nach oben. Davon profitiert kaum ein Unternehmen so stark wie der Minengigant Barrick Gold, der an der Börse von einem Hoch zum nächsten eilt. Doch neben dem massiven externen Rückenwind durch das Edelmetall sorgen auch interne strategische Weichenstellungen und die Aussicht auf eine Aufspaltung für Fantasie bei den Anlegern.
Makroökonomischer Rückenwind
Gold hat mit dem Sprung über die Marke von 4.600 US-Dollar pro Unze historisches Neuland betreten. Verantwortlich für diese Rally ist eine Mischung aus anhaltenden geopolitischen Spannungen im Nahen Osten, massiven Käufen durch Zentralbanken und der festen Erwartung sinkender Zinsen im Jahresverlauf 2026.
Für Barrick Gold bedeutet dieses Umfeld sprudelnde Gewinne. Da die sogenannten All-in Sustaining Costs (AISC) zuletzt um 9 Prozent auf 1.538 US-Dollar gesenkt werden konnten, weitet sich die Marge bei jedem Anstieg des Goldpreises überproportional aus. Dies spiegelt sich im Aktienkurs wider: Auf Sicht von zwölf Monaten verzeichnet das Papier ein beeindruckendes Plus von rund 178 Prozent und notiert direkt am 52-Wochen-Hoch.
Analysten sehen weiteres Potenzial
Trotz der bereits massiven Kursgewinne zeigen sich Analysten optimistisch für das Jahr 2026. Jefferies bezeichnete Barrick als Top-Favorit unter den großen Goldproduzenten und hob das Kursziel auf 55 US-Dollar an. Auch BNP Paribas Exane stufte die Aktie auf „Outperform“ hoch.
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Begründet werden diese optimistischen Einschätzungen nicht nur mit dem Goldpreis, sondern auch mit der Lösung spezifischer Probleme, wie etwa der Einigung im Streit um Minenrechte in Mali. Zudem prognostizieren Experten für 2026 ein Gewinnwachstum (EPS) von bis zu 48 Prozent, was die Bewertung mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von etwa 20 moderat erscheinen lässt.
Strategische Neuausrichtung im Fokus
Neben den operativen Erfolgen treibt eine mögliche Umstrukturierung den Kurs. Nach Druck durch den aktivistischen Investor Elliott Management prüft der Konzern einen separaten Börsengang seiner nordamerikanischen Vermögenswerte (Nevada Gold Mines). Ein solcher Schritt würde das Geschäft in stabilen Jurisdiktionen vom risikoreicheren Afrika-Geschäft abgrenzen und könnte laut Management verborgene Werte für die Aktionäre heben.
Anleger blicken nun auf den 5. Februar 2026. An diesem Datum präsentiert Barrick die Zahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr. Angesichts des rekordhohen Goldpreises im abgelaufenen Quartal rechnen Marktteilnehmer mit einem starken Cashflow, der die fundamentale Basis für den aktuellen Höhenflug bestätigen dürfte.
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