Barrick Mining liefert den Anlegern einen beeindruckenden Dreiklang aus Rekordzahlen, einer massiven Dividendenerhöhung und Plänen zur Aufspaltung des Konzerns. Während der Goldpreis historische Höhen erklimmt, nutzt das Unternehmen die gefüllten Kassen für eine strategische Neuausrichtung. Doch reicht dieser Befreiungsschlag aus, um die Bewertungslücke der Aktie dauerhaft zu schließen?
Zahlenwerk übertrifft Erwartungen
Die am vergangenen Donnerstag veröffentlichten Ergebnisse für das vierte Quartal 2025 zeugen von der operativen Stärke des Minenbetreibers. Mit einem bereinigten Gewinn pro Aktie (EPS) von 1,04 US-Dollar ließ Barrick die Konsensschätzungen von 0,85 US-Dollar weit hinter sich. Der Quartalsumsatz sprang im Vergleich zum Vorquartal um beachtliche 45 Prozent auf rund 6,00 Milliarden US-Dollar.
Aktionäre profitieren unmittelbar von dieser Entwicklung. Das Unternehmen kündigte eine Anhebung der Quartalsdividende um 140 Prozent auf 0,42 US-Dollar je Aktie an. Dieser Schritt unterstreicht die neue Ausschüttungspolitik, die darauf abzielt, 50 Prozent des zurechenbaren freien Cashflows an die Investoren weiterzugeben.
Radikaler Umbau geplant
Neben den reinen Finanzkennzahlen sorgt vor allem die strategische Planung für Aufsehen. Der Vorstand treibt die Vorbereitungen für einen Börsengang (IPO) der nordamerikanischen Gold-Assets voran. Dieses neue, eigenständige Unternehmen soll unter anderem den profitablen Komplex der Nevada Gold Mines sowie das Fourmile-Projekt umfassen.
Ziel der für Ende 2026 angedachten Transaktion ist es, den wahren Wert dieser Premium-Assets für die Aktionäre freizulegen, der im aktuellen Konzernverbund oft nicht vollständig vom Markt honoriert wird.
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Rückenwind durch Goldpreis und Analysten
Das Umfeld könnte für diese Maßnahmen kaum besser sein. Der Goldpreis bietet mit Notierungen um 4.900 US-Dollar pro Feinunze massiven Rückenwind und sorgt für rekordverdächtige Cashflows. Analysten reagierten prompt auf die Neuigkeiten:
* JPMorgan nahm die Bewertung mit „Overweight“ und einem Kursziel von 68 US-Dollar auf.
* CIBC sieht das Ziel bei 71 US-Dollar.
* Scotiabank bestätigt die Kaufempfehlung mit 63 US-Dollar.
Angesichts eines Schlusskurses von 45,16 US-Dollar am Freitag implizieren diese Ziele ein deutliches Aufwärtspotenzial.
Die Fakten im Überblick
- Umsatz Q4 2025: ~6,00 Mrd. USD (+45% zum Vorquartal)
- EPS Q4 2025: 1,04 USD (Erwartung: 0,85 USD)
- Dividende: 0,42 USD je Aktie (+140% Anhebung)
- Strategie: Geplanter IPO der Nordamerika-Sparte Ende 2026
- Kursziel-Spanne: 63 bis 71 USD (Top-Analysten)
Die Kombination aus operativer Exzellenz und der geplanten Abspaltung der Nordamerika-Sparte positioniert Barrick aggressiv für die kommenden Monate. Entscheidend für die weitere Kursentwicklung wird nun sein, wie effizient das Management den geplanten Börsengang bis Ende 2026 vorbereitet und umsetzt.
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