Barrick Mining (ehemals Barrick Gold) erlebt ein absolutes Ausnahmejahr. Mit einem Kursplus von über 150 % gehört der Minengigant zu den Top-Performern am Markt, getrieben von einem rekordverdächtigen Goldpreis. Nun sorgt eine neue strategische Option für Aufsehen: Das Management prüft die Abspaltung seiner nordamerikanischen Assets. Zündet der Konzern damit die nächste Stufe der Wertsteigerung?
Nordamerika-Geschäft auf dem Prüfstand
Der Vorstand hat offiziell grünes Licht für die Evaluierung eines Börsengangs (IPO) der nordamerikanischen Gold-Sparte gegeben. In dieser neuen Einheit („NewCo“) sollen die hochkarätigen Assets gebündelt werden, darunter die Anteile an den Nevada Gold Mines, der Betrieb Pueblo Viejo in der Dominikanischen Republik sowie das Projekt Fourmile.
Interim-CEO Mark Hill bezeichnete Fourmile als eine der „bedeutendsten Goldentdeckungen dieses Jahrhunderts“. Geplant ist jedoch kein vollständiger Verkauf: Barrick beabsichtigt, lediglich eine Minderheitsbeteiligung an die Börse zu bringen und die operative Kontrolle zu behalten. Investoren müssen sich für Details allerdings noch gedulden; ein Update ist erst für die Präsentation der Jahresergebnisse im Februar 2026 angekündigt.
Einigung im Mali-Konflikt
Ein massiver Unsicherheitsfaktor, der lange auf dem Kurs lastete, wurde beseitigt. Der zweijährige Streit mit der Regierung von Mali ist beigelegt. Gegen eine Vergleichszahlung von 437 Millionen US-Dollar erhält Barrick die volle operative Kontrolle über den Minenkomplex Loulo-Gounkoto zurück.
Die Einigung umfasst zudem die Rückgabe von drei Tonnen beschlagnahmtem Gold im Wert von rund 400 Millionen US-Dollar sowie die Einstellung aller Schiedsverfahren. Loulo-Gounkoto gilt mit einer Produktion von bis zu 800.000 Unzen Gold pro Jahr als eines der wichtigsten Assets im Portfolio.
Rekordzahlen dank Gold-Hausse
Das fundamentale Umfeld spielt Barrick Mining derzeit perfekt in die Karten. Da der Goldpreis im Jahr 2025 die Marke von 4.300 US-Dollar je Unze durchbrochen hat – ein Anstieg von über 60 % seit Jahresbeginn –, sprudeln die Gewinne.
Die Zahlen zum dritten Quartal 2025 untermauern die operative Stärke:
* Operativer Cashflow: Rekordwert von 2,4 Milliarden US-Dollar.
* Free Cashflow: 1,5 Milliarden US-Dollar.
* Dividende: Erhöhung um 25 %.
Diese Kombination aus steigender Produktion und massiv ausgeweiteten Margen überzeugt auch die Analysten. Der Konsens lautet derzeit „Strong Buy“, wobei das durchschnittliche Kursziel von 44 US-Dollar weiteres Potenzial suggeriert.
Mit der Bereinigung der geopolitischen Risiken in Mali und der aktiven Portfolio-Optimierung richtet sich der Fokus nun voll auf die strategische Weiterentwicklung. Die Spannung steigt bis zum Februar 2026, wenn das Management entscheiden wird, ob und wie die Pläne für den Nordamerika-IPO konkret umgesetzt werden.
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