Der Goldpreis kratzt an der 4.400-Dollar-Marke – und während die gesamte Branche profitiert, setzt ein milliardenschwerer Investor bei Barrick Mining ein deutliches Zeichen. Allspring Global Investments hat seine Position im Minenkonzern um mehr als die Hälfte aufgestockt. Zufall? Wohl kaum, denn im Februar steht eine strategische Weichenstellung an, die den Konzern neu bewerten könnte.
Institutionelle Käufer positionieren sich
Am Freitag kletterte der Goldpreis um rund 1,8 Prozent auf 4.396 Dollar je Unze – ein neues Allzeithoch. Barrick Mining, einer der weltweit größten Goldproduzenten, profitiert direkt von diesem Umfeld. Parallel dazu wurde bekannt, dass Allspring Global Investments seine Beteiligung kräftig ausgebaut hat: Der Investor kaufte zusätzliche 569.000 Aktien und hält nun insgesamt 1,58 Millionen Papiere im Wert von etwa 53,4 Millionen Dollar. Das entspricht einer Aufstockung um 56 Prozent.
Die Bewegung kommt nicht aus dem Nichts. Im November hatte Barrick Mining mit seinen Quartalszahlen die Erwartungen übertroffen und einen Gewinn je Aktie von 0,58 Dollar ausgewiesen. Die Kombination aus starker operativer Performance und dem aktuellen Preisrückenwind bei Gold macht die Aktie offenbar attraktiv – gerade für langfristig orientierte institutionelle Anleger.
Der Hintergrund: Börsengang eines Kronjuwels
Der eigentliche Katalysator für das wachsende Interesse liegt in einer strategischen Ankündigung vom 1. Dezember 2025. Barrick prüft den Börsengang seiner nordamerikanischen Premiumanlagen – ein Schritt, der das Unternehmen fundamental verändern könnte. Die geplante Tochtergesellschaft, intern als „NewCo“ bezeichnet, würde die Beteiligung an Nevada Gold Mines, die Mine Pueblo Viejo in der Dominikanischen Republik sowie das Fourmile-Projekt bündeln.
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Barrick würde dabei die Mehrheit behalten, aber eine Minderheitsbeteiligung an die Börse bringen. Das Kalkül: Die hochwertigen nordamerikanischen Assets würden separat bewertet – losgelöst von den geopolitischen Risiken anderer Standorte. Für Anleger entstünde ein fokussiertes Investment in Tier-1-Minen mit stabilen Rahmenbedingungen.
Die Entscheidung fügt sich in eine größere Transformation ein. Im Mai 2025 hatte sich der Konzern von Barrick Gold Corporation in Barrick Mining Corporation umbenannt und das Börsenkürzel auf ein schlichtes „B“ verkürzt. Die Botschaft: Neben Gold rücken Kupfer und andere kritische Rohstoffe stärker in den Fokus.
Februar als Schlüsseltermin
Im Februar 2026 legt Barrick Mining die Jahreszahlen für 2025 vor. Gleichzeitig hat das Management zugesagt, konkrete Details zum Stand der IPO-Prüfung zu liefern. Sollte ein Zeitplan bestätigt werden, dürfte das die Bewertung der Aktie neu justieren. Analysten bleiben konstruktiv gestimmt, zumal Gold stabil über 4.300 Dollar handelt und die Kupferproduktion sich stabilisiert hat. Die institutionellen Zukäufe deuten darauf hin, dass sich Großanleger bereits jetzt positionieren – in Erwartung einer möglichen Neubewertung.
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