Barrick Mining Aktie: Zeigt Stärke!

Barrick Mining schließt 2025 mit einem historischen Quartalsgewinn ab und plant die Abspaltung seiner nordamerikanischen Goldaktiva an die Börse. Die neue Dividendenpolitik sieht höhere Ausschüttungen vor.

Kurz zusammengefasst:
  • Historischer Quartalsgewinn von 2,41 Milliarden US-Dollar
  • Geplanter Börsengang nordamerikanischer Assets unter 'NewCo'
  • Neue Dividendenpolitik mit 50% des freien Cashflows
  • Aktienrückkäufe und optimistische Analystenmeinungen

Barrick Mining hat das Geschäftsjahr 2025 mit dem stärksten Quartalsergebnis der Unternehmensgeschichte abgeschlossen. Gleichzeitig plant der Goldproduzent eine weitreichende Umstrukturierung: Die nordamerikanischen Assets sollen als eigenständiges Unternehmen an die Börse gebracht werden. Ein ambitioniertes Vorhaben — das allerdings noch unter Vorbehalt steht.

Rekordzahlen im vierten Quartal

Das vierte Quartal 2025 lieferte Barrick auf nahezu allen Ebenen Bestwerte. Die Goldproduktion stieg gegenüber Q3 um 5 % auf 871.000 Unzen. Der operative Cashflow erreichte 2,73 Milliarden US-Dollar, der freie Cashflow 1,62 Milliarden — Steigerungen von 13 % bzw. 9 % zum Vorquartal.

Barrick Mining

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Der Nettogewinn belief sich auf 2,41 Milliarden US-Dollar, was einem Ergebnis je Aktie von 1,43 US-Dollar entspricht — dem höchsten Quartalswert in der Geschichte des Unternehmens. Auf Jahressicht kletterte der Umsatz um 31 % auf 16,96 Milliarden US-Dollar, der Gewinn legte sogar um 133 % zu. Treiber war vor allem der anhaltend hohe Goldpreis, gestützt durch geopolitische Unsicherheiten und verstärkte Käufe durch Zentralbanken.

NewCo: Nordamerika wird eigenständig

Das strategisch bedeutsamste Projekt für 2026 ist die geplante Abspaltung der nordamerikanischen Goldaktiva. Unter dem Arbeitstitel „NewCo“ sollen Barricks 61,5-%-Beteiligung am Nevada Gold Mines-Komplex, die Beteiligung an Pueblo Viejo sowie das vollständig im Eigenbesitz befindliche Fourmile-Projekt in Nevada gebündelt werden.

Barrick will mit dem IPO einen sogenannten „geopolitischen Aufschlag“ realisieren — also den Bewertungsvorteil, den rein nordamerikanische Assets gegenüber einem gemischten internationalen Portfolio genießen. Eine Minderheitsbeteiligung soll noch Ende 2026 an die Börse gebracht werden, während Barrick die Kontrolle behält.

Das Fourmile-Projekt ist dabei ein zentrales Argument für die Transaktion. Die ausgewiesenen Goldressourcen haben sich zum zweiten Mal in Folge verdoppelt und liegen nun bei 2,6 Millionen Unzen in der angezeigten sowie 13 Millionen Unzen in der abgeleiteten Kategorie. Das Bohrbudget für 2026 steigt auf 150 bis 160 Millionen US-Dollar, nach 91 Millionen im Vorjahr.

Der IPO steht jedoch unter dem Vorbehalt von Marktbedingungen, regulatorischen Genehmigungen und einer finalen Entscheidung des Vorstands.

Dividende und Ausblick

Parallel zur Ergebnisveröffentlichung hat Barrick seine Dividendenpolitik neu ausgerichtet. Künftig sollen 50 % des freien Cashflows ausgeschüttet werden — bestehend aus einer festen Quartalsdividende von 0,175 US-Dollar je Aktie sowie einer variablen Jahreskomponente. Die für Q4 2025 deklarierte Dividende von 0,42 US-Dollar je Aktie liegt 140 % über dem Vorquartalswert und wird am 16. März 2026 ausgezahlt. Zusätzlich kaufte Barrick im Gesamtjahr rund 51,9 Millionen eigene Aktien zurück — etwa 3 % des damals ausstehenden Bestands — für insgesamt 1,5 Milliarden US-Dollar.

Für 2026 erwartet das Management eine Goldproduktion von 2,90 bis 3,25 Millionen Unzen, leicht unter dem bereinigten 2025er-Wert von 3,26 Millionen Unzen. Die Produktion soll sich stärker auf die zweite Jahreshälfte konzentrieren, bedingt durch Wartungsarbeiten und den Hochlauf des Goldrush-Projekts in Nevada. Auf der Kostenseite stiegen die All-in-Sustaining-Costs im vierten Quartal um 9 % gegenüber dem Vorjahr; für 2026 liegt die Guidance bei 1.760 bis 1.950 US-Dollar je Unze — kalkuliert auf Basis eines angenommenen Goldpreises von 4.500 US-Dollar.

Die Aktie hat in den vergangenen sechs Monaten um 61 % zugelegt und damit sowohl die Goldminenbranche (+53 %) als auch den S&P 500 (+6 %) deutlich übertroffen. Von 22 Analysten empfehlen 19 den Kauf, das durchschnittliche Kursziel liegt bei 55,25 US-Dollar.

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