BASF: 124.556 Aktien in einer Woche zurückgekauft
Der Chemiekonzern BASF profitiert von einem starken Kursanstieg, sieht sich jedoch durch steigende Energiepreise infolge geopolitischer Spannungen vor neuen Herausforderungen.

Kurz zusammengefasst
- Starker Kursanstieg seit Jahresbeginn um rund 20 Prozent
- Geopolitische Risiken belasten Energie- und Rohstoffkosten
- Aktienrückkaufprogramm läuft weiter mit hohem Volumen
- Analysten uneins über die weitere Kursentwicklung
Rund 20 Prozent Kursgewinn seit Jahresbeginn — und trotzdem wächst die Nervosität. BASF steht vor einem klassischen Dilemma: Der Aufwärtstrend ist intakt, aber neue Risiken aus dem Nahen Osten könnten die Kostenstruktur des Chemiekonzerns empfindlich treffen.
Hormus-Blockade trifft Energieintensive zuerst
Berichte über eine Blockade der Straße von Hormus belasten derzeit den gesamten Energiesektor. Für BASF ist das besonders relevant: Als einer der größten industriellen Gasverbraucher Europas reagiert das Unternehmen direkt auf steigende Rohstoffpreise. Klettern Öl- und LNG-Preise, steigen die Produktionskosten — und das drückt auf die Margen.
Die Aktie notiert aktuell bei 53,51 Euro, gerade einmal 2,2 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 54,70 Euro. Der RSI liegt bei 7 — ein technisch überverkauftes Niveau, das auf kurzfristige Gegenbewegungen hindeuten kann.
Charttechnik: Widerstand bei 55 Euro
Das 12-Monats-Hoch von 55,05 Euro, erreicht am 14. April, bleibt die entscheidende Hürde. Marktbeobachter sehen einen nachhaltigen Ausbruch darüber als Signal für eine Fortsetzung der Rallye bis in den Bereich von 57,68 Euro. Unterstützung findet sich bei rund 52,97 Euro — darunter liegt die 200-Tage-Linie mit einem Abstand von noch gut 17 Prozent.
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Rückkäufe laufen, Analysten uneins
BASF kauft weiter eigene Aktien zurück. In der Woche vom 13. bis 17. April erwarb das Unternehmen 124.556 Anteile. Seit Programmstart im November 2025 summiert sich der Rückkauf auf knapp 19,5 Millionen Aktien.
Die Analystenmeinungen spiegeln die gemischte Lage wider. Bernstein Research hält an der Einstufung „Outperform“ mit einem Kursziel von 61,00 Euro fest und setzt auf die industrielle Transformation des Konzerns. Berenberg bleibt skeptischer: Das Rating lautet „Hold“, das Kursziel liegt mit 51,00 Euro unter dem aktuellen Kurs.
Im Konsens erwarten Analysten für 2026 einen Gewinn von 2,52 Euro je Aktie. Die Dividendenschätzung für das laufende Jahr liegt bei 2,28 Euro — nach 2,25 Euro im Vorjahr. Klarheit über den tatsächlichen Geschäftsverlauf bringen die Q1-Zahlen am 30. April.
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