BASF Aktie: 6-Milliarden-Deal mit Carlyle geplant
BASF treibt den Konzernumbau voran: 40 Prozent der Autolack-Sparte gehen an Carlyle. Ein Sparprogramm soll die Kosten um 2,3 Milliarden Euro senken.
Kurz zusammengefasst
- Verkauf von 40% der Autolack-Sparte
- Sparprogramm: 2,3 Milliarden Euro weniger Kosten
- BASF-Aktie mit 18% Kursplus seit Jahresstart
- Investitionen in Quantencomputing mit NVIDIA
BASF baut den Konzern radikal um. Das Management trennt sich von Randbereichen und senkt die Kosten drastisch. Im Fokus steht aktuell die Autolack-Sparte.
BASF plant einen Teilverkauf an den Finanzinvestor Carlyle. Es geht um einen Anteil von 40 Prozent. Das Volumen wird auf fast sechs Milliarden Euro geschätzt. Beobachter rechnen im laufenden zweiten Quartal mit einer Einigung.
Zuvor ging bereits das brasilianische Dekofarben-Geschäft an Sherwin-Williams. Dieser Deal brachte über eine Milliarde US-Dollar ein. Das Ziel: frisches Kapital für den Konzernumbau.
Teure Energie erzwingt Sparkurs
Der Kostendruck in der Chemieindustrie bleibt enorm. Der Preis für die Ölsorte Brent kletterte zuletzt über 107 US-Dollar. Seit Anfang 2022 schrumpfte die Produktion der energieintensiven Branchen in Deutschland um rund 15 Prozent.
BASF steuert mit einem harten Sparprogramm gegen. Bis Ende 2026 will das Unternehmen die jährlichen Kosten um 2,3 Milliarden Euro senken. Bereits im März realisierte der Konzern einen Großteil davon. Parallel dazu streicht der Vorstand das Investitionsbudget bis 2029 um ein Fünftel zusammen.
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Quantencomputer und Kursgewinne
Trotz der Kürzungen investiert der Konzern in neue Technologien. Forscher nutzen Systeme von NVIDIA für komplexe Simulationen im Quantencomputing. Damit wollen sie Schadstoffe künftig besser aus dem Abwasser filtern. Kürzlich meldete das Team Fortschritte bei industriellen Quantenalgorithmen.
An der Börse kommt der Umbau gut an. Die BASF-Aktie notiert aktuell bei 52,80 Euro. Seit Jahresbeginn steht ein Plus von rund 18 Prozent auf der Kurstafel. Damit bewegt sich das Papier nahe am Jahreshoch von 54,70 Euro.
Das laufende Aktienrückkaufprogramm stützt den Kurs zusätzlich. Bis Mitte 2026 will der Konzern eigene Papiere für bis zu 1,5 Milliarden Euro erwerben. Zusammen mit der jüngst gezahlten Dividende sichert dies einen stetigen Kapitalfluss an die Aktionäre.
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