BASF Aktie: Alles auf einen Tag
BASF stellt am 30. April die Weichen für 2026: Abstimmung über Ausgliederung der Agrarsparte und Q1-Zahlen unter Währungsdruck. Die Aktie notiert auf einem neuen Jahreshöchststand.

Kurz zusammengefasst
- Abstimmung über Ausgliederung der Agrarsparte Agricultural Solutions
- Erste Quartalszahlen unter Druck durch Dollarschwäche
- Kostensenkungsziel auf 2,3 Milliarden Euro erhöht
- Aktienkurs erreicht neues 52-Wochen-Hoch
Am 30. April 2026 wird es eng im Kalender von BASF. An diesem Tag treffen Hauptversammlung und Quartalsbericht aufeinander — zwei Ereignisse, die gemeinsam über die Richtung des Jahres entscheiden könnten.
Auf der Hauptversammlung steht die Ausgliederung der Agrarsparte Agricultural Solutions zur Abstimmung. Das Segment soll als eigenständige „BASF Beteiligungs SE“ geführt und mittelfristig an der Frankfurter Wertpapierbörse notiert werden. Hinter dem Schritt steckt der Wunsch nach schärferer Steuerung der einzelnen Geschäftsbereiche — denn Agricultural Solutions kämpft mit Währungsgegenwind, während die Kernsegmente Chemicals und Nutrition & Care für 2026 deutliche Ergebnissteigerungen anpeilen.
Währungsdruck zwingt zum Nachschärfen
Das operative Umfeld bleibt anspruchsvoll. Für das Gesamtjahr 2026 erwartet BASF ein EBITDA vor Sondereinflüssen zwischen 6,2 und 7,0 Milliarden Euro — eine breite Spanne, die den Unsicherheitsfaktor Wechselkurse widerspiegelt. Allein im ersten Quartal könnte die Dollarschwäche das Ergebnis mit bis zu 200 Millionen Euro belastet haben. Als Reaktion hat das Unternehmen das Kostensenkungsziel auf 2,3 Milliarden Euro angehoben, gegenüber ursprünglich 2,1 Milliarden Euro.
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Parallel läuft das im November 2025 gestartete Aktienrückkaufprogramm weiter. Zuletzt erwarb BASF zwischen dem 30. März und dem 3. April insgesamt 228.500 eigene Aktien. Seit Programmstart wurden damit rund 19,1 Millionen Anteile zurückgekauft. Das aktuelle Programm ist mit bis zu 1,5 Milliarden Euro dotiert und läuft bis Juni 2026 — eingebettet in ein übergeordnetes Ausschüttungsziel von mindestens 12 Milliarden Euro bis 2028, kombiniert aus Dividenden und Rückkäufen.
Was der 30. April zeigen muss
Die Q1-Zahlen werden zeigen, ob Preiserhöhungen und Kostensenkungen zusammen stark genug sind, um den Währungsdruck zu absorbieren und die EBITDA-Prognose für das Gesamtjahr zu stützen. Gelingt das — und stimmt die Hauptversammlung gleichzeitig für die Ausgliederung der Agrarsparte — wäre der Tag ein klares Signal, dass der Transformationskurs trägt. Die Aktie notiert heute auf einem neuen 52-Wochen-Hoch von 53,39 Euro und hat seit Jahresbeginn bereits rund 19 Prozent zugelegt. Die Messlatte für den 30. April liegt entsprechend hoch.
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