BASF Aktie: Coatings-Verkauf an Carlyle im Q2 2026

Auf der BMO Farm to Market-Konferenz in New York hat BASF diese Woche seinen Kurs klargemacht: Randgeschäfte verkaufen, Kernsparte stärken, Margen verteidigen. Dazu kommen frische Preiserhöhungen — ausgelöst durch geopolitischen Druck.
Additive werden teurer
BASF erhöht die Preise für Additive in Kunststoffanwendungen. Als Grund nennt der Konzern Lieferkettenstörungen durch den Konflikt im Nahen Osten. Die Logistikwege sind belastet, die Rohstoffkosten steigen. Mit der Preisanpassung will BASF die Margen in der Sparte Performance Chemicals stützen.
Das Management hält dennoch am Jahresausblick fest. Basis dafür ist das erste Quartal: Das EBITDA vor Sondereinflüssen lag bei 2,4 Milliarden Euro — ein solider Ausgangspunkt für den Rest des Jahres.
Coatings-Verkauf und Ölaktivitäten
Der Umbau des Portfolios schreitet voran. Agrarsparten-Chef Livio Tedeschi gab auf der Konferenz Details zum Verkauf des Coatings-Bereichs an Carlyle. BASF erwartet den Abschluss im zweiten Quartal 2026 — sofern die Regulatoren grünes Licht geben.
Parallel treibt der Konzern die Monetarisierung seiner Öl- und Gasaktivitäten voran. Das Ziel: BASF schärfer auf Chemieproduktion und Projekte wie das BioHub-Fermentationsvorhaben ausrichten.
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Aktie unter Druck, aber deutlich über Vorjahr
Die Aktie schloss am Freitag bei 52,63 Euro — ein Minus von 1,31 Prozent. Damit notiert das Papier rund vier Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch von 54,70 Euro, das im April markiert wurde. Auf Jahressicht steht dennoch ein Plus von knapp 18 Prozent. Der RSI liegt bei 70,5 — ein Niveau, das auf eine kurzfristig überkaufte Situation hindeutet.
Goldman Sachs hat das Kursziel auf 65 Euro angehoben. Kurzfristige Impulse lieferte das, der Widerstandsbereich zwischen rund 55 und 55,50 Euro wurde bislang aber nicht nachhaltig überwunden.
Am 8. Juni plant BASF einen virtuellen Deep Dive zum Verbundstandort Zhanjiang in China — ein Termin, der zeigen wird, wie konkret die Wachstumsstrategie in Asien bereits ist.
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