BASF-Aktie: Der Goldman-Kracher!
Der Chemiekonzern aus Ludwigshafen verzeichnet beeindruckende Kursentwicklung über wichtigen technischen Indikatoren, was Analysten bereits prognostiziert hatten.

Kurz zusammengefasst
- Leichter Kursrückgang zu Wochenbeginn
- Deutlich über mittelfristigen Trendlinien
- Analysten bestätigen Unterbewertung
- Positive technische Signale etabliert
Die Aktie der BASF ist am Montag mit einem minimalen Abschlag in die neue Woche gestartet. Es ging um ca. 0,5 % nach unten, wobei die Aktie einen beeindruckenden Kurs von rund 52,48 Euro erreicht hat. Beeindruckend ist das Niveau, weil die Ludwigshafener in jeder Weise den Weg zurück in den formalen Aufwärtstrend geschafft haben.
Die Notierungen liegen nun mit 14,8 % vor dem GD100, der mittelfristige Trends abbildet. Der Kurs schaffte es auch um rund 15,8 % über die 200-Tage-Linie. Damit hatte im vergangenen Jahr bis auf die Analysten sicherlich kaum jemand gerechnet. Bei Analysten galt stets, dass die Aktie deutlich mehr wert ist als das, was die Börsen daraus gemacht haben.
BASF: Das sieht gut aus!
Umso interessanter ist es auch, dass die Goldman Sachs hier zuversichtlich bleibt. In einem sehr jungen Bericht unterstreicht die Goldman Sachs ihr Kursziel für die BASF. Das liege bei 60 Eruo. Dies wiederum erfährt eine überraschende Begründung.
- Der Markt in den USA wäre mit „Unsicherheiten belastet“, hier ist vor allem an die Konjunktur wie auch an Donald Trump zu denken und dessen Zollpolitik.
- In China hingegen würde der Markt sich positiver entwickeln als gedacht. Zudem würde auch in Europa gepunktet werden können.
Generell ist es für die BASF sicher vorteilhaft, dass mittlerweile über einen potenziellen Frieden in der Ukraine spekuliert wird. Zum einen würde das die Sorgen um die Gaspreise dämpfen. Zum anderen werden viele Investoren darauf hoffen, dass die früheren Russland-Geschäfte wieder aufgenommen werden können.
Daher sind auch die Analysten-Ziele so hoch – bzw. höher als der aktuelle Börsenkurs der BASF.
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