BASF Aktie: Konsequente Stützung

BASF setzt sein Aktienrückkaufprogramm konsequent fort und hat bereits über 12 Millionen Anteile erworben. Die Finanzierung wird durch einen überraschend starken Free Cash Flow im Jahr 2025 ermöglicht.

Kurz zusammengefasst:
  • Über 12 Millionen Aktien seit November zurückgekauft
  • Free Cash Flow 2025 deutlich über Analystenerwartungen
  • Aktienkurs notiert über den jüngsten Rückkaufniveaus
  • Vollständiger Geschäftsbericht folgt Ende Februar

Der Chemieriese aus Ludwigshafen lässt seinen Worten Taten folgen und tritt weiterhin als beständiger Käufer am Markt auf. Während Anleger gespannt auf den vollständigen Geschäftsbericht Ende Februar warten, schafft das laufende Aktienrückkaufprogramm eine stabile Nachfragebasis. Doch genügt diese technische Unterstützung, um den jüngsten Aufwärtstrend fundamental zu untermauern?

  • Rückkauf: Über 12 Millionen Aktien seit November 2025 eingezogen
  • Wochenbilanz: Zuletzt weitere 105.470 Anteile erworben
  • Finanzlage: Free Cash Flow 2025 deutlich über Prognosen
  • Termin: Vollständiger Geschäftsbericht folgt am 27. Februar 2026

Beständiger Käufer am Markt

BASF setzt die Kapitalallokationsstrategie strikt um. Wie aus der heute veröffentlichten 14. Zwischenmeldung hervorgeht, hat der Konzern zwischen dem 2. und 6. Februar 2026 weitere 105.470 eigene Aktien zurückgekauft. Damit summiert sich das Gesamtvolumen seit dem Start im November 2025 auf inzwischen über 12 Millionen Stück.

BASF

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Das Programm, das ein Gesamtvolumen von bis zu 1,5 Milliarden Euro umfasst, dient als kontinuierliche Stütze für den Aktienkurs. Die jüngsten Käufe erfolgten zu Durchschnittskursen zwischen 46,01 und 46,63 Euro. Betrachtet man den aktuellen Kurs von 48,56 Euro, notiert das Papier inzwischen leicht oberhalb dieser Niveaus. Die Strategie scheint Wirkung zu zeigen: Seit Jahresanfang verzeichnet der Titel ein Plus von 8,44 Prozent.

Operative Überraschung als Basis

Dass BASF sich dieses massive Rückkaufprogramm leisten kann, untermauerten die bereits im Januar veröffentlichten vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2025. Zwar sank der Umsatz auf 59,7 Milliarden Euro, doch die entscheidende Kennzahl für die Dividenden- und Rückkaufpolitik überraschte positiv.

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Der Free Cash Flow lag mit 1,3 Milliarden Euro weit über der eigenen Prognose und mehr als doppelt so hoch wie der Analystenkonsens von 0,6 Milliarden Euro. Diese Liquidität gibt dem Management Handlungsspielraum, auch wenn das EBITDA vor Sondereinflüssen mit 6,6 Milliarden Euro im Rahmen der Erwartungen blieb.

Blick auf den 27. Februar

Neben den finanziellen Maßnahmen treibt der Konzern den strategischen Umbau voran. Dazu zählen die Prüfung von Optionen für die Tochtergesellschaft trinamiX sowie der Aufbau eines digitalen Hubs in Indien. Ob diese Schritte ausreichen, um den Aktienkurs langfristig über die 200-Tage-Linie von 44,03 Euro zu heben, wird sich in Kürze zeigen.

Am 27. Februar 2026 präsentiert BASF den detaillierten Geschäftsbericht. Entscheidend für die weitere Kursentwicklung wird dann nicht mehr der Rückblick auf 2025 sein, sondern der konkrete Ausblick für das laufende Jahr. Sollte die Prognose die durch den starken Cash Flow geweckten Hoffnungen bestätigen, könnte sich der jüngste positive Trend festigen.

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