BASF Aktie: Robust im Krisenumfeld
BASF zeigt sich trotz geopolitischer Spannungen robust. Aktienrückkäufe und eine optimistischere Einschätzung von Goldman Sachs bieten der Aktie aktuell Halt, während die Quartalszahlen Ende April Klarheit bringen sollen.

Kurz zusammengefasst
- Milliardenprogramm für Aktienrückkäufe läuft weiter
- Goldman Sachs hebt Kursziel auf 63 Euro an
- Hohe Energiekosten bleiben zentrales Risiko
- Quartalszahlen Ende April geben Auskunft über Margen
Während geopolitische Sorgen den Gesamtmarkt belasten, zeigt der Chemiekonzern aus Ludwigshafen relative Stärke. Ein Mix aus fortgesetzten Aktienrückkäufen und optimistischen Analystenstimmen bietet dem Titel derzeit einen spürbaren Puffer gegen die schwache Marktstimmung.
Milliarden-Programm stützt Notierung
Ein zentraler Faktor für die Kursstabilität ist die kontinuierliche Kapitalrückführung. Allein in der vergangenen Handelswoche erwarb das Unternehmen weitere 228.500 eigene Anteile über die Börse Xetra. Seit dem Start des Programms im November 2025 zog das Management damit bereits über 19 Millionen Papiere ein. Diese Käufe stützen die Aktie und sind Teil einer langfristigen Strategie, die bis Ende 2028 Ausschüttungen von insgesamt 12 Milliarden Euro an die Anteilseigner vorsieht.
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Analysten uneins vor Quartalszahlen
Zusätzlichen Rückhalt liefert eine frische Einschätzung von Goldman Sachs. Die US-Investmentbank hob das Kursziel auf 63 Euro an und rechnet für das erste Quartal mit einer deutlichen operativen Verbesserung. Verantwortlich dafür sei ein nachlassendes Überangebot im europäischen Chemiesektor, was das bereinigte operative Ergebnis (EBITDA) um rund 16 Prozent über die bisherigen Schätzungen heben könnte. Barclays bewertet die Lage hingegen deutlich skeptischer und rät mit einem Kursziel von 40 Euro weiterhin zur Untergewichtung des Papiers.
Fokus auf Energiekosten
Trotz der aktuellen Widerstandsfähigkeit am Aktienmarkt bleiben externe Risikofaktoren bestehen. Der schwelende Iran-Konflikt hält die Notierungen für Brent-Rohöl auf einem hohen Niveau. Für den energieintensiven Produzenten bedeutet dies ein unmittelbares Kostenrisiko. Konkrete Einblicke in die tatsächliche Margenentwicklung liefert der 30. April. An diesem Tag veröffentlicht das Unternehmen die vollständige Bilanz für das erste Quartal und belegt mit harten Zahlen, inwieweit die internen Kosteneinsparungen die teure Energie kompensieren konnten.
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