BASF zieht die Stellschrauben bei den internen Dienstleistungen weiter an. Heute kündigte der Konzern eine Neustrukturierung der Global Business Services an – mit einem neuen, globalen Hub in Indien für Finanz- und HR-Services. Ziel: Prozesse stärker bündeln, standardisieren und damit langfristig wettbewerbsfähiger werden.
Die wichtigsten Punkte kurz zusammengefasst:
– Neuer globaler Hub in Indien für Finanz- und HR-Dienstleistungen
– Supply-Chain-Services werden am Hub in Kuala Lumpur gebündelt
– Geschäftsnähere operative Aufgaben bleiben regional/lokal
– Global Business Services: rund 8.500 Beschäftigte
Was BASF konkret umbaut
Die Global Business Services sind bislang über mehrere Standorte organisiert, inklusive drei regionaler Hubs in Berlin, Kuala Lumpur und Montevideo. Künftig soll ein größerer Teil der standardisierbaren Aufgaben in skalierbaren globalen Einheiten zusammenlaufen.
Finanz- und HR-Services wandern dabei in einen neuen Hub in Indien. Supply-Chain-Dienstleistungen wiederum will BASF in Kuala Lumpur konsolidieren. Tätigkeiten, die eine enge Nähe zum Geschäft erfordern, sollen dagegen weiterhin in den Regionen oder lokal bleiben.
Warum die Bündelung im Fokus steht
Laut Mitteilung verfolgt BASF mit der Initiative mehrere Ziele: die langfristige Kostenwettbewerbsfähigkeit stärken, die Resilienz der Servicestrukturen erhöhen und weltweit eine konsistente Servicebereitstellung für alle Geschäftsbereiche sicherstellen. Außerdem sollen Standardisierung und Automatisierung weiter vorangetrieben werden.
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CFO und CDO Dirk Elvermann betont in der Mitteilung, dass die Bündelung in skalierbaren globalen Hubs ein zentraler Baustein für eine zuverlässige interne Servicebereitstellung bei gleichzeitiger Kosteneffizienz sei. Doch was heißt das unterm Strich? BASF will mehr Routineleistungen zentralisieren – und die Organisation damit einfacher skalierbar machen.
Aktienrückkauf läuft parallel weiter
Neben dem Umbau setzt BASF sein im November 2025 gestartetes Aktienrückkaufprogramm fort. In der Woche vom 2. bis 6. Februar wurden laut Kapitalmarktmitteilung insgesamt 105.470 Aktien zurückgekauft. Seit Programmstart am 3. November 2025 bis einschließlich 6. Februar beläuft sich das Gesamtvolumen auf 12.073.404 zurückgekaufte Aktien. Die Käufe liefen über verschiedene Handelsplätze, darunter Xetra.
Im Blick bleibt zudem der Kalender: Am 27. Februar folgen Bilanzpressekonferenz und der BASF-Bericht 2025; am 30. April stehen Hauptversammlung und der Q1-Bericht 2026 an.
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