BASF Aktie: Ungewisse Zukunft?

BASF kämpft mit langsamerem Geschäftsstart in China und niedrigeren Margen, während gleichzeitig der umfassende Konzernumbau vorangetrieben wird. Analysten zeigen sich gespalten bezüglich der Zukunftsperspektiven.

Kurz zusammengefasst:
  • China-Expansion verläuft schleppender als geplant
  • Aktienrückkauf über 1,5 Milliarden Euro startet
  • Börsengang der Agrarchemie-Sparte bis 2027 geplant
  • Analysten senken Kursziele bei gespaltener Einschätzung

Der Chemieriese steckt in der Zwickmühle: Während Milliarden in die China-Expansion fließen, läuft das Geschäft dort schleppender als erwartet. Gleichzeitig kämpft BASF mit den Nachwehen der Chemiekrise. Kann der Konzernumbau den Abwärtstrend stoppen?

China-Strategie mit Dämpfer

BASF treibt die Expansion in China entschlossen voran – doch die Realität holt den Konzern ein. Der Produktionsstart am neuen Verbundstandort in Zhanjiang markiert zwar einen Meilenstein, doch das Management räumt ein: Das Geschäft läuft langsamer an als geplant und die Margen fallen zunächst niedriger aus. Das Milliardenprojekt droht kurzfristig die Profitabilität zu belasten.

BASF

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Während CEO Markus Kamieth die strategische Notwendigkeit der China-Investitionen betont, fragen sich Anleger: Wann tragen die Milliardenausgaben endlich Früchte?

Konzernumbau unter Volldampf

Parallel zur schwierigen China-Expansion setzt BASF auf einen tiefgreifenden Wandel. Die Pläne für den Börsengang der Agrarchemie-Sparte bis 2027 werden konkreter – das könnte dem Konzern neue finanzielle Spielräume eröffnen. Doch reicht das, um die strukturellen Herausforderungen zu meistern?

Um das Anlegervertrauen zu stärken, setzt BASF auf konkrete Maßnahmen:

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  • Aktienrückkaufprogramm über 1,5 Milliarden Euro startet noch im November
  • Neue Produktionsanlage für Fahrzeugserienlacke in Münster
  • Tiefgreifende Restrukturierung des Gesamtkonzerns

Analysten zeigen sich skeptisch

Die Finanzexperten bleiben gespalten – die Bandbreite der Einschätzungen könnte kaum größer sein:

  • Goldman Sachs: Kursziel von 52 auf 46 Euro gesenkt, aber „Buy“-Einstufung bestätigt
  • Barclays: Setzt Kursziel auf 41 Euro herab bei „Equal Weight“
  • Jefferies: Sieht fairen Wert bei 43 Euro und rät zum Halten

Diese Divergenz spiegelt die enorme Unsicherheit wider. Kritisch beäugt wird, ob die langfristige China-Strategie die unmittelbaren Folgen der Chemiekrise mit hohen Energiekosten und Preisdruck kompensieren kann.

Der Aktienkurs zeigt die Anlegeskepsis deutlich: Noch immer liegt das Papier rund 19 Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch. Die entscheidende Frage bleibt: Schafft BASF den Spagat zwischen Zukunftsinvestitionen und akutem Branchendruck?

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