British American Tobacco (BAT) treibt den Wandel zum rauchfreien Konzern voran. Die gestern vorgelegten Zahlen für das Geschäftsjahr 2025 liegen am oberen Ende der eigenen Prognosen und unterstreichen das Momentum bei Alternativprodukten. Angesichts steigender Nutzerzahlen und neuer Milliarden-Rückkäufe stellt sich die Frage: Reicht das Wachstum in den neuen Sparten aus, um den Rückgang im klassischen Tabakgeschäft dauerhaft zu kompensieren?
- Währungsbereinigter Umsatz: Anstieg um 2,1 % auf 25,6 Milliarden Pfund.
- Ergebnis je Aktie: Bereinigter Zuwachs um 3,4 %.
- Dividende: Erhöhung um 2,0 % auf 245,04 Pence pro Aktie.
- Aktienrückkauf: Neues Programm über 1,3 Milliarden Pfund für 2026 beschlossen.
Starke Zahlen bei Alternativprodukten
Besonders in den sogenannten „New Categories“ konnte BAT im vergangenen Jahr zulegen. Die Zahl der Konsumenten rauchfreier Marken stieg um 4,7 Millionen auf insgesamt 34,1 Millionen. Diese Produkte steuern mittlerweile 18,2 % zum Gesamtumsatz des Konzerns bei. Der Umsatz in diesem Segment wuchs um 7,0 % auf rund 3,6 Milliarden Pfund, wobei sich das Wachstum in der zweiten Jahreshälfte beschleunigte.
Ein wesentlicher Treiber war das Geschäft mit modernen Oral-Produkten (Velo Plus), das ein dreistelliges Umsatzplus verzeichnete und BAT in den USA eine starke Marktposition sicherte. Insgesamt stieg der operative Beitrag der neuen Kategorien um über 77 % auf 442 Millionen Pfund. Im klassischen Tabakgeschäft in den USA konnte das Unternehmen preisbedingte Rückgänge beim Volumen durch einen besseren Produktmix und Preisanpassungen auffangen, was dort zu einem Umsatzplus von 5,5 % führte.
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Sondereffekte belasten Cashflow
Trotz der positiven operativen Entwicklung in vielen Bereichen gab es auch Rückschläge. Im Bereich Vaping sank der Umsatz um 8,6 %. Als Gründe nennt das Unternehmen den anhaltenden Druck durch illegale Produkte, insbesondere in den USA und Kanada, sowie regulatorische Änderungen.
Auffällig ist der deutliche Rückgang beim Cashflow. Der Netto-Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit sank um 37,4 % auf 6,3 Milliarden Pfund. Der freie Cashflow vor Dividenden halbierte sich nahezu auf etwa 4 Milliarden Pfund. Verantwortlich hierfür waren vor allem eine Einmalzahlung im Zusammenhang mit Rechtsstreitigkeiten in Kanada in Höhe von 2,6 Milliarden Pfund sowie steuerliche Effekte in den USA. BAT strebt an, den Verschuldungsgrad bis Ende 2026 wieder in den Zielkorridor von 2,0 bis 2,5 zu bringen.
Ausblick auf 2026
Für das laufende Geschäftsjahr 2026 erwartet das Management ein Umsatzwachstum zwischen 3 % und 5 % sowie einen Anstieg des bereinigten operativen Gewinns um 4 % bis 6 %. Dabei wird die Performance voraussichtlich stärker in der zweiten Jahreshälfte liegen. Ein neues KI-gestütztes Produktivitätsprogramm soll zudem bis 2030 weitere Einsparungen von 2 Milliarden Pfund realisieren, was auch mit einem Stellenabbau verbunden sein wird. Das Unternehmen hält an dem Ziel fest, bis 2035 ein überwiegend rauchfreies Geschäft zu führen.
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