Battalion Oil Aktie: 60,1 Millionen aus West-Quito-Verkauf
Battalion Oil tilgt nach Asset-Verkauf für 60,1 Mio. Dollar einen Großteil seiner Schulden, verzeichnet aber einen Nettoverlust von 64,8 Mio. Dollar.

Kurz zusammengefasst
- Verkauf von West-Quito-Förderrechten
- Schulden um 72 Millionen Dollar gesenkt
- Nettoverlust von 64,8 Millionen Dollar
- Produktion und Umsatz rückläufig
Battalion Oil hat sich im ersten Quartal von seinen West-Quito-Förderrechten getrennt – der Einstieg in einen größeren Portfolio-Umbau. Der Energiekonzern aus Texas verkaufte die Assets für 60,1 Millionen Dollar und tilgte damit einen Großteil seiner Schulden. Trotzdem bleibt die Lage angespannt: Ein Nettoverlust von 64,8 Millionen Dollar belastet die Aktie.
Vermögensverkauf drosselt Schulden
Der Verkaufserlös floss fast vollständig in die Bilanz. 45,6 Millionen Dollar verwendete das Unternehmen direkt zur Rückzahlung von Krediten. Die Nettoverschuldung sank von 180,2 Millionen Dollar auf 108,3 Millionen Dollar. Hinzu kam eine Privatplatzierung über 15,0 Millionen Dollar zu 5,50 Dollar je Aktie.
Die Maßnahmen wirken: Battalion Oil weist ein positives Eigenkapital von 157,1 Millionen Dollar aus. Das Unternehmen verfügt über liquide Mittel von 54,3 Millionen Dollar. Ein Term Loan in Höhe von 162,5 Millionen Dollar bleibt bestehen. Zusätzlich richtete das Management ein Aktienverkaufsprogramm ein – mit einem Volumen von bis zu 150 Millionen Dollar.
Operative Kennzahlen unter Druck
Die Produktion erreichte 12.578 Barrel Öläquivalent pro Tag, davon 47 Prozent Öl. Der Umsatz sank auf 39,2 Millionen Dollar, nach 47,5 Millionen Dollar im Vorjahresquartal. Das bereinigte EBITDA fiel auf 10,0 Millionen Dollar – ein Rückgang um ein Drittel.
Ohne Sondereffekte betrug der Verlust 16,2 Millionen Dollar beziehungsweise 0,93 Dollar je Aktie. Die Förderkosten je Barrel stiegen auf 9,82 Dollar. Ein geplantes Pipeline-Projekt soll die Kosten künftig um bis zu 6 Millionen Dollar jährlich senken. Gleichzeitig erwarb Battalion Oil 7.090 Hektar zusätzliche Förderflächen nahe Monument Draw.
Der Aktienkurs gab nach den Zahlen nach. Die Märkte reagierten auf den Verlust und die schwächeren operativen Kennzahlen – trotz des erfolgreichen Schuldenabbaus. Ob der Konzern mit dem ATMP-Programm frisches Kapital einsammeln muss, hängt vom weiteren Ölpreis-Umfeld ab. Die Quartalszahlen zum zweiten Quartal werden zeigen, ob die operative Wende gelingt.
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