Bayer: 2,71 Euro Gewinn je Aktie verdoppelt
Bayer überzeugt mit verdoppeltem Gewinn je Aktie im ersten Quartal, doch Schulden und Rechtsstreitigkeiten belasten weiterhin die Aktie.
Kurz zusammengefasst
- Bereinigter Gewinn je Aktie mehr als verdoppelt
- Umsatzplus von 4,1 Prozent auf 13,4 Milliarden Euro
- Monsanto-Rechtsrisiken blockieren Neubewertung
- Management-Auftritt Ende Mai als nächster Kurstreiber
Solide Quartalszahlen, aber der Kurs hängt durch. Bayer hat für das erste Quartal 2026 ein bereinigtes Ergebnis je Aktie von 2,71 Euro gemeldet — mehr als doppelt so hoch wie im Vorjahr. Trotzdem notiert die Aktie knapp unterhalb ihres 50-Tage-Durchschnitts von 38,84 Euro.
Der Konzernumsatz lag bei 13,4 Milliarden Euro, ein währungsbereinigtes Plus von 4,1 Prozent. Das Segment Crop Science zeigte sich widerstandsfähiger als erwartet. Kein Wunder, dass Anleger trotzdem zögern.
Schulden und Monsanto bremsen die Neubewertung
Die Rechtsrisiken aus der Monsanto-Übernahme bleiben das zentrale Hemmnis. Eine nachhaltige Neubewertung der Aktie scheitert bisher an diesen Altlasten. Hinzu kommt die Verschuldung: Der Konzern hält die Dividende beim gesetzlichen Minimum von 0,11 Euro je Aktie, um Liquidität für den Schuldenabbau freizuhalten.
Der Kurs schloss am Freitag bei 37,72 Euro — ein Minus von knapp einem Prozent. Auf Jahressicht liegt das Plus bei rund 65 Prozent, gemessen vom 52-Wochen-Tief im Mai 2025. Vom Jahreshoch bei 49,17 Euro aus dem Februar trennen die Aktie allerdings noch gut 23 Prozent.
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Konferenz Ende Mai als nächster Impuls
Der nächste konkrete Termin ist die Deutsche Bank European Champions Conference am 27. Mai in Frankfurt. Das Management tritt dort auf. Marktbeobachter erhoffen sich Details zur mittelfristigen Strategie und zum Stand der Effizienzprogramme.
Mögliche Impulse könnten auch von der Pharma-Pipeline kommen. Insbesondere Lynkuet (Elinzanetant), das die FDA im vergangenen Jahr zugelassen hat, dürfte ein Gesprächsthema sein.
Charttechnisch gilt ein Ausbruch über 39,00 Euro als erster Test. Nach unten bietet der Bereich um 37,00 Euro eine erste Stütze. Solange neue Nachrichten zu den US-Rechtsstreitigkeiten ausbleiben, dürfte Bayer eng am Gesamtmarkt kleben — mit dem 27. Mai als nächstem Datum, an dem das Management Klarheit schaffen kann.
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