Bayer Aktie: Entscheidende Tage voraus

Bayer präsentiert Wachstumsstrategie nach starkem Kursanstieg. Erfolge in der Pharmapipeline und Fortschritte bei Glyphosat-Klagen bestimmen die Erwartungen.

Kurz zusammengefasst:
  • Präsentation der Strategie auf J.P. Morgan Konferenz
  • Starke Pipeline mit mehreren FDA-Zulassungen
  • Fortschritte bei Beilegung von Glyphosat-Klagen
  • Aktie notiert nahe 52-Wochen-Hoch

Nach einer beeindruckenden Performance von über 93 Prozent in den vergangenen zwölf Monaten steht Bayer vor der nächsten Bewährungsprobe. Während sich der Kurs bei 38,20 Euro stabilisiert, blickt der Markt gespannt nach San Francisco. Dort wird Pharma-Chef Stefan Oelrich am 13. Januar auf der renommierten J.P. Morgan Healthcare Conference die Weichen für das Jahr 2026 stellen.

Die wichtigsten Fakten zur aktuellen Lage:

Bayer

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Heute: -
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  • Termin: Präsentation der Wachstumsstrategie am 13. Januar in San Francisco.
  • Performance: Ein Plus von 93,46 % auf 12-Monats-Sicht.
  • Rechtsstreit: Hoffnung auf Unterstützung durch den US-Solicitor General.
  • Pipeline: Serie von FDA-Zulassungen stärkt das Pharmageschäft.

Zulassungsserie treibt den Kurs

Der jüngste Aufwärtstrend, der die Aktie im Dezember auf ein 52-Wochen-Hoch von 42,22 Euro führte, fußt primär auf operativen Erfolgen in der Pharmasparte. Investoren honorieren die deutlich verbesserte Nachrichtenlage bei den Produktzulassungen. Insbesondere das Krebsmedikament Nubeqa entwickelt sich zum Blockbuster und generierte in den ersten drei Quartalen 2025 bereits Umsätze von 1,68 Milliarden Euro.

Zusätzlich erhielt das Unternehmen Rückenwind durch die FDA. Die US-Behörde erweiterte die Zulassung für das Herzmedikament Kerendia und gab grünes Licht für Lynkuet bei Wechseljahresbeschwerden sowie Hyrnuo für die Lungenkrebsbehandlung. Diese Dichte an regulatorischen Erfolgen untermauert die Glaubwürdigkeit der Pipeline-Strategie, die Oelrich in San Francisco weiter detaillieren dürfte.

Hoffnungsschimmer im Glyphosat-Komplex

Neben dem operativen Geschäft spielt die juristische Ebene eine zentrale Rolle für die Neubewertung der Aktie. Marktbeobachter werten die Unterstützung des US-Solicitor General für eine Überprüfung der Glyphosat-Klagen durch den Supreme Court als potenziellen Wendepunkt.

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Das finanzielle Risiko scheint inzwischen kalkulierbarer: Von ursprünglich knapp 197.000 Klagen konnten bis Oktober 2025 bereits 132.000 beigelegt werden. Die dafür gebildeten Rückstellungen belaufen sich auf 7,6 Milliarden Dollar.

Pipeline und Risiken im Blick

Trotz der Euphorie bleiben Herausforderungen bestehen. Die Sparte Crop Science sieht sich weiterhin einem schwierigen Marktumfeld gegenüber, und die Umsätze des einstigen Umsatzgaranten Xarelto sinken durch auslaufende Patente. Umso wichtiger sind die Fortschritte bei neuen Hoffnungsträgern wie dem Schlaganfall-Mittel Asundexian und der Parkinson-Zelltherapie Bemdaneprocel, die in Japan bereits einen bevorzugten Status erhielt.

Fazit

Die Bayer Aktie notiert mit einem Abstand von rund 15 Prozent zum 50-Tage-Durchschnitt weiterhin in einem technisch interessanten Bereich. Ob der Angriff auf das jüngste Hoch bei 42,22 Euro gelingt, dürfte maßgeblich von der Überzeugungskraft des Managements auf der anstehenden Konferenz abhängen. Anleger achten am 13. Januar besonders auf konkrete Aussagen zur Kompensation der Xarelto-Umsätze.

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