Bayer Aktie: Erfolgsfaktoren vereint!

Der US Supreme Court entscheidet bis Juni über die Glyphosat-Haftungsfrage, während die EU-Arzneimittelbehörde die Zulassung von Finerenon empfiehlt. Das Jahr 2026 wird für Bayer entscheidend.

Kurz zusammengefasst:
  • US Supreme Court urteilt bis Juni über Glyphosat-Fall
  • US-Regierung unterstützt Position des Konzerns
  • EU-Zulassungsempfehlung für Herzmedikament Finerenon
  • Geschäftsbericht und Studiendaten als nächste Katalysatoren

Der Leverkusener Konzern steht vor einem möglicherweise wegweisenden Jahr. Der US Supreme Court wird bis Juni 2026 über den Glyphosat-Fall Durnell urteilen – eine Entscheidung, die das jahrelange rechtliche Risiko fundamental verändern könnte. Gleichzeitig meldet die Pharma-Sparte Fortschritte: Die EU-Arzneimittelbehörde empfiehlt die Zulassung von Finerenon für eine neue Indikation.

Die wichtigsten Entwicklungen:
– Supreme Court entscheidet bis Juni 2026 über grundsätzliche Haftungsfrage
– US-Regierung empfiehlt Urteil zugunsten von Bayer
– EU-Zulassungsempfehlung für Finerenon bei Herzinsuffizienz
– Geschäftsbericht 2025 am 25. Februar 2026 erwartet

Bayer

DE000BAY0017
-
Heute: -
7 Tage: -

Supreme Court prüft Grundsatzfrage

Am 16. Januar 2026 nahm der US Supreme Court den Fall Durnell zur Prüfung an. Im Kern geht es um die sogenannte Federal Preemption – die Frage, ob bundesstaatliche Zulassungen durch die EPA einzelstaatliche Schadensersatzklagen ausschließen können.

Der Fall hat Präzedenzcharakter. Eine Entscheidung zugunsten von Bayer würde die Rechtsgrundlage für zahlreiche anhängige Klagen erheblich schwächen. Der Solicitor General, der die US-Regierung vertritt, hatte sich im Dezember 2025 für eine solche Entscheidung ausgesprochen und argumentiert, dass die EPA wiederholt festgestellt habe, Glyphosat sei für Menschen nicht krebserregend.

Der ursprüngliche Fall wurde im Oktober 2023 in Missouri verhandelt. Die Jury sprach dem Kläger 1,25 Millionen US-Dollar zu, jedoch ohne Strafschadenersatz.

Pharma-Sparte mit Zulassungserfolg

Am 30. Januar 2026 empfahl der Ausschuss für Humanarzneimittel der EMA die Zulassung von Finerenon zur Behandlung von Herzinsuffizienz mit leicht reduzierter oder erhaltener linksventrikulärer Auswurfleistung. Die finale Entscheidung der EU-Kommission wird in den kommenden Wochen erwartet.

Finerenon ist bereits in über 95 Ländern für chronische Nierenerkrankungen bei Typ-2-Diabetes zugelassen. In den USA und Japan besteht bereits eine Zulassung für die Herzinsuffizienz-Indikation. Die Erweiterung in Europa würde den adressierbaren Markt deutlich vergrößern.

Auf der J.P. Morgan Healthcare Conference Mitte Januar stellte das Management die Pharma-Strategie vor. Bis spätestens 2027 strebt Bayer ein mittleres einstelliges Umsatzwachstum in der Sparte an, die operative Marge soll bis 2030 auf rund 30 Prozent steigen.

Nächste Katalysatoren

Vom 4. bis 6. Februar 2026 werden auf der International Stroke Conference Phase-III-Daten zu Asundexian präsentiert, einem Kandidaten zur Schlaganfallprävention. Am 25. Februar folgt der Geschäftsbericht 2025, der Aufschluss über die operative Entwicklung geben wird.

Die Aktie notiert bei 44,56 Euro und damit mehr als doppelt so hoch wie vor einem Jahr. Die Supreme-Court-Entscheidung bis Juni könnte über die weitere Entwicklung entscheiden.

Bayer-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Bayer-Analyse vom 1. Februar liefert die Antwort:

Die neusten Bayer-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Bayer-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 1. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Bayer: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Hebelprodukte konnten nicht geladen werden.

Weitere Artikel zu Bayer

Neueste News

Alle News

Bayer Jahresrendite

Rechtliche Hinweise zu den Hebelprodukten