Bayer Aktie: Supreme Court lässt Konzern zappeln

Bayer muss weiter auf Klärung der Glyphosat-Klagen warten. Der Supreme Court fordert eine Stellungnahme der US-Regierung, was zu neuer Planungsunsicherheit führt.

Kurz zusammengefasst:
  • Supreme Court verschiebt Grundsatzentscheidung zu Glyphosat
  • Bayer-Aktie zeigt starke Kursschwankungen
  • Analysten erwarten keine baldige Lösung
  • Rechtliche Unsicherheit belastet weiterhin den Konzern

Der Supreme Court hatte die Chance, Bayers jahrelangen Glyphosat-Albtraum zu beenden – und ließ sie verstreichen. Statt einer ersehnten Richtungsentscheidung forderte das höchste US-Gericht die Stellungnahme der Regierung an. Was bedeutet diese Verzögerungstaktik für den Pharmakonzern und seine geplagten Aktionäre?

Hoffnung auf Befreiungsschlag zerplatzt

Die Enttäuschung war groß: Im wegweisenden Fall "Durnell" hätte der Supreme Court klären können, ob Bundesrecht über dem Recht einzelner Bundesstaaten steht – ein Grundsatzurteil, das Bayer von zahlreichen Glyphosat-Klagen hätte befreien können. Doch statt einer Entscheidung kam die Vertagung.

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Der Markt reagierte prompt mit einem Kursrutsch. Die Anleger hatten auf eine schnelle Klärung der rechtlichen Unsicherheiten gehofft, die den Konzern seit der Monsanto-Übernahme verfolgen. Diese Hoffnung erhielt einen herben Dämpfer.

Nervosität bestimmt den Handel

Nach den Verlusten vom Montag zeigte sich die Bayer-Aktie heute wieder erholt. Die starke Volatilität unterstreicht jedoch, wie nervös die Anleger auf jede Nachricht aus dem Glyphosat-Komplex reagieren. Drei Faktoren dominieren aktuell das Geschehen:

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Rechtliche Hängepartie: Die Anhörung der US-Regierung verschiebt eine Supreme Court-Entscheidung auf unbestimmte Zeit
Planungsunsicherheit: Bayer kann die finanziellen Risiken weiterhin nicht abschließend bewerten
Marktvolatilität: Jede neue Entwicklung löst heftige Kursausschläge aus

Analysten bleiben skeptisch

Auch die UBS sieht keinen Grund für Optimismus. Die Schweizer Großbank bestätigte ihr "Neutral"-Rating und verwies explizit auf die gerichtliche Unsicherheit. Frühestens im Schlussquartal 2025 wird eine Entscheidung erwartet – bis dahin bleibt Bayer in der rechtlichen Schwebe gefangen.

Die Botschaft ist klar: Solange der Glyphosat-Komplex nicht gelöst ist, wird die Aktie von externen Faktoren getrieben. An den fundamentalen Geschäftsaussichten ändert das wenig – doch für die Kursentwicklung bleibt es das alles überschattende Thema.

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