Bayer Aktie: Zerreißprobe zwischen Hoffnung und Horror

Bayer verzeichnet trotz starker Pharmasparte Milliardenverluste durch Glyphosat-Klagen. CEO Anderson plant radikale Maßnahmen zur Risikobegrenzung.

Kurz zusammengefasst:
  • 1,7 Mrd. Euro Rückstellungen für US-Klagen
  • Pharmasparte hebt Jahresprognose an
  • CEO erwägt Glyphosat-Ausstieg in den USA
  • Aktie zeigt technisch überverkaufte Signale

Die Bayer-Aktie steckt in einem toxischen Dilemma: Während die Pharmasparte Rekorde feiert, drohen die US-Klagen das Unternehmen zu erdrücken. Jetzt schaltet der Konzern auf Krisenmodus – doch wie lange kann das Geschäftsmodell diesen Spagat noch durchhalten?

Milliardenloch durch Glyphosat-Klagen

Die juristische Hypothek lastet immer schwerer auf Bayer. Allein im zweiten Quartal musste der Konzern zusätzliche 1,7 Milliarden Euro für Glyphosat- und PCB-Klagen zurückstellen – ein direkter Schock für die Bilanz. Die Folge:

Bayer

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  • Nettoverlust von 199 Millionen Euro trotz operativ guter Zahlen
  • Free Cash Flow bricht dramatisch ein
  • Berufungsgericht in Missouri bestätigt nachteiliges Urteil

"Die unbegrenzte Prozessflut in den USA wird existenziell", warnt CEO Bill Anderson. Sein drastischer Lösungsvorschlag: Komplettausstieg aus dem Glyphosat-Geschäft in Amerika. Bis Ende 2026 will Bayer die Rechtsrisiken eindämmen – notfalls mit radikalen Schnitten.

Pharma rettet, was zu retten ist

Doch es gibt Licht am Horizont. Die Pharmasparte läuft so stark, dass Bayer die Jahresprognose anheben konnte. Entscheidende Treiber:

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  • Krebsmedikament Nubeqa legt explosionsartig zu
  • Währungsbereinigt wächst auch das Agrargeschäft
  • EPA signalisiert Dicamba-Zulassung in den USA

Besonders bemerkenswert: Trotz Patentschutzverlust bei Blockbuster Xarelto hält die Pharmadivision die Gesamtperformance stabil. Gleichzeitig drückt das Agrargeschäft mit neuem Herbizid Icafolin in Richtung Zulassung.

Die große Frage: Wann kommt die Wende?

Mit einem RSI von 22,3 zeigt die Aktie technisch extrem überverkaufte Bedingungen. Doch die fundamentale Zerreißprobe bleibt:

Kann die operative Stärke die Klagenlast langfristig tragen? Oder wird der Konzern am Ende doch Teile seines Kerngeschäfts opfern müssen? Die nächsten Monate werden Richtungsweisend sein – nicht nur für Bayer, sondern für die gesamte Agrochemie-Branche.

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