Baywa-Aktie: Als wäre das alles normal!

Derzeit läuft es an den Aktienmärkten für die Aktie der Baywa gar nicht mehr so schlecht. Die Notierungen sind am Freitag zumindest nicht gefallen und verteidigen sehr souverän die zuletzt eroberte Grenze von 20 Euro. Die einzige Frage: Warum interessieren sich noch immer so wenige der großen Investoren für das Papier.
Baywa bleibt derzeit im Schatten – stellt aber eine der großen Geschichten dar!
Tatsächlich bleibt Baywa aktuell im Schatten. Denn die Handelsvolumina, die kumuliert an den Börsen zu sehen sind, zeigen deutlich, dass bei wenigen tausend Stücken kaum jemand z. B. die Namensaktie kauft – oder aber auch verkauft.
Die meisten Investoren, die bereits dabei sind, bleiben also auch auf ihren Aktien sitzen, was zumindest keine schlechte Nachricht sein muss. Wie groß die Chancen allerdings sind, lässt sich in dieser Konstellation noch nicht abschätzen.
Alles wird am Restrukturierungsplan und dessen Umsetzung hängen. Noch verhandelt Baywa viel mit Interessenten für Beteiligungen. Sehr wichtig wird der Verkauf der Baywa r.e. Diese Tochter soll für den Verlust von Baywa im operativen Geschäft hauptverantwortlich sein. Im ersten Quartal sollen bereits Gespräche stattfinden – und dabei wird Baywa wohl erfolgreich sein, war kürzlich zu hören.
Zudem hat Baywa schon eine Vertragsunterschrift dafür erhalten, dass das Unternehmen sein österreichisches Geschäft abgibt. Das sollte allerdings noch von den Kartellbehörden bestätigt werden.
Es entwickelt sich demnach etwas. Die Börsen interessieren sich nur noch nicht hinreichend dafür. Sie warten ab. Der Kurs zeigt immer wieder, dass er jetzt bei ca. 20 Euro zumindest eine Art von Boden gefunden hat. Das mag für den ersten Schritt beeindruckend sein. Analysten äußern sich allerdings zu dem Papier aktuell kaum.
Stand heute, 15. Oktober: Baywa – Kaufen, halten oder verkaufen?
Wer in Baywa investiert ist oder einen Einstieg prüft, sollte die Lage jetzt neu bewerten. Die Gratis-Analyse vom 15. Oktober gibt die klare Antwort – und zeigt, warum Abwarten gerade jetzt riskanter sein kann, als es wirkt.