BayWa Aktie: Sanierung verzögert sich

Die Sanierung des BayWa-Konzerns verzögert sich erheblich, da der geplante Verkauf der Ökostromtochter BayWa r.e. deutlich geringere Erlöse bringt als erwartet. Der Schuldenabbauplan muss überarbeitet werden.

Kurz zusammengefasst:
  • Verkaufserlöse der Tochter BayWa r.e. fallen geringer aus
  • Sanierungsende verschiebt sich von 2028 auf 2030
  • Rückzug aus dem US-Geschäft und Fokus auf Europa
  • Verhandlungen über Stillhaltevereinbarung bis Oktober 2026

Der hochverschuldete BayWa-Konzern muss seinen Sanierungsfahrplan grundlegend überarbeiten. Der Grund: Die Ökostromtochter BayWa r.e. entwickelt sich deutlich schwächer als erwartet – und reißt damit eine erhebliche Lücke in den ursprünglichen Schuldenabbauplan.

Verkaufserlöse fallen deutlich geringer aus

Der geplante Verkauf des 51-prozentigen Anteils an BayWa r.e. sollte rund 1,7 Milliarden Euro einbringen und war zentraler Baustein, um die Gesamtverschuldung des Konzerns um etwa 4 Milliarden Euro zu senken. Aktuelle Prognosen gehen nun von deutlich niedrigeren Erlösen aus – ein empfindlicher Rückschlag für die Finanzplanung.

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Gleichzeitig verschiebt sich die Sanierung der Tochter um zwei Jahre nach hinten: Statt 2028 ist der Abschluss nun für 2030 angepeilt. Das operative Gewinnziel (EBITDA) wurde von 230 Millionen Euro auf 150 Millionen Euro für 2030 gesenkt.

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Rückzug aus den USA, Gespräche mit Banken

BayWa r.e. zieht sich weitgehend aus dem US-Geschäft zurück und konzentriert sich künftig auf Europa. Auf Konzernebene verschiebt sich die Veröffentlichung des Jahresabschlusses 2025 voraussichtlich in das vierte Quartal 2026.

Das Management verhandelt derzeit intensiv mit Großaktionären und kreditgebenden Banken über eine Stillhaltevereinbarung. Diese soll dem Konzern bis Oktober 2026 eine Atempause verschaffen, um Liquidität zu sichern und das überarbeitete Sanierungskonzept zu konkretisieren.

Das ursprünglich für Ende 2028 anvisierte Ende der Sanierung rückt damit in weite Ferne. Ob der Konzernumbau wie geplant fortgesetzt werden kann, hängt nun maßgeblich von der Zustimmung der Banken und Großaktionäre zu dem angepassten Plan ab – eine Entscheidung, die bis zum Herbst 2026 fallen soll.

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