Befesa steht vor einer wichtigen Woche für die weitere Aktienkursentwicklung. Am kommenden Donnerstag veröffentlicht der Spezialist für Industrierecycling seine vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2025. Anleger erhoffen sich davon Klarheit darüber, wie stabil sich das Geschäftsmodell in einem volatilen Marktumfeld für Industriemetalle und angesichts der laufenden Dekarbonisierung der Metallindustrie behaupten konnte.
Operative Faktoren im Blick
Ein wesentlicher Faktor für das anstehende Ergebnis ist die operative Performance im Segment Stahlastaub. Hier bestimmen vor allem die Zinkschmelzlöhne und die Wirksamkeit der getätigten Absicherungsgeschäfte den finanziellen Erfolg. Marktteilnehmer achten zudem besonders auf die Auslastung der Recyclinganlagen in Nordamerika, nachdem dort zuletzt umfassende Kapazitätserweiterungen und technische Modernisierungen durchgeführt wurden.
Auch das Geschäft mit Aluminium-Salzschlacken steht unter Beobachtung. Da dieser Bereich eng an die europäische Automobil-Lieferkette gekoppelt ist, spiegelt die Auslastung der dortigen Werke die allgemeine industrielle Aktivität in Europa wider. Kann die strategische Expansion im chinesischen Markt zudem bereits erste Impulse für das künftige Wachstum liefern?
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Kursentwicklung und Termine
Trotz eines leichten Rückgangs am heutigen Montag notiert die Aktie bei 32,92 Euro und weist damit seit Jahresbeginn ein Plus von über zehn Prozent auf. Mit einem RSI von 19,2 signalisiert der Titel auf kurzfristiger Basis charttechnisch derzeit eine überverkaufte Situation.
Die kommenden Termine im Finanzkalender sind bereits fixiert: Auf die vorläufigen Zahlen am 26. Februar folgt am 30. April die Veröffentlichung des vollständigen Geschäftsberichts inklusive der Daten für das erste Quartal 2026. Den Abschluss des Berichtshalbjahres bildet die Jahreshauptversammlung am 16. Juni.
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