Die Warren Buffett-Ära ist offiziell zu Ende. Am Samstag veröffentlichte Berkshire Hathaway den Jahresbericht für 2025 – der erste unter der Leitung von Greg Abel. Der 94-jährige Buffett hatte zum Jahreswechsel die Führung abgegeben. Was der neue Chef vorhat und wie sich die Investmentholding im letzten Buffett-Jahr geschlagen hat.
Zahlen enttäuschen leicht
Die Bilanz für 2025 fällt durchwachsen aus. Der Umsatz stagnierte praktisch bei 371,44 Milliarden Dollar, während Analysten mit 385,12 Milliarden Dollar gerechnet hatten. Beim Gewinn zeigt sich ein deutlicher Rückgang: Der Nettogewinn sank von 89,56 Milliarden auf 67,27 Milliarden Dollar.
Besonders das vierte Quartal enttäuschte. Die operativen Gewinne fielen von 14,5 Milliarden auf 10,2 Milliarden Dollar – ein Rückgang um fast 30 Prozent. Verantwortlich dafür waren vor allem Belastungen im Versicherungsgeschäft. Zusätzlich drückten temporäre Wertminderungen bei Kraft Heinz und Occidental Petroleum das Ergebnis um 4,5 Milliarden Dollar.
Abel verspricht Kontinuität
In seinem ersten Aktionärsbrief betont der neue CEO vor allem eins: Es bleibt alles beim Alten. Abel will das von Buffett und Charlie Munger aufgebaute „Framework“ konsequent fortführen. Im Zentrum stehen dezentrale Strukturen, Kapitaldisziplin und eine bombensichere Bilanz.
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Besonders die Liquidität bleibt beeindruckend. Berkshire hält aktuell über 373 Milliarden Dollar in Cash und US-Staatsanleihen – ein neuer Rekordwert. Gleichzeitig kaufte das Unternehmen bereits das sechste Quartal in Folge keine eigenen Aktien zurück. Dividenden bleiben weiterhin tabu, solange jeder einbehaltene Dollar mehr als einen Dollar Marktwert generiert.
Versicherung als Kerngeschäft
Abel hebt die zentrale Rolle des Versicherungsgeschäfts hervor. Die sogenannte „Float“ – das Geld aus Versicherungsprämien, das vor Schadensauszahlungen investiert werden kann – erreichte zum Jahresende 176 Milliarden Dollar. Das operative Geschäft generierte 44,5 Milliarden Dollar Gewinn, weniger als 2024, aber über dem Fünf-Jahres-Durchschnitt.
Die B-Aktie von Berkshire notierte am 27. Februar bei 757.000 Dollar und legte im regulären Handel um 0,5 Prozent zu. Die Hauptversammlung ist für den 2. Mai angesetzt – die erste unter Abels Führung.
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