Warren Buffett hängt die Investorenlegende an den Nagel – nach 60 Jahren an der Spitze von Berkshire Hathaway verkündet das 95-jährige „Orakel von Omaha“ überraschend seinen Rückzug zum Jahresende 2025. Die Nachfolge übernimmt der kanadische Manager Greg Abel. Doch kann jemand wirklich in die Fußstapfen der vielleicht größten Investmentlegende aller Zeiten treten?
Machtübergang erschüttert Wall Street
Die Ankündigung sorgt für Beben an den Finanzmärkten. Immerhin handelt es sich um einen der bedeutendsten Führungswechsel in der amerikanischen Unternehmensgeschichte – Berkshire Hathaway bringt eine Marktkapitalisierung von über einer Billion Dollar auf die Waage.
Greg Abel, der 63-jährige Kanadier, war bisher Vize-Chef für die Nicht-Versicherungsgeschäfte des Konglomerats. Seine Ernennung ist das Ergebnis jahrelanger Nachfolgeplanung, doch Anleger fragen sich: Wird er Buffetts legendäre Anlagestrategie fortführen oder eigene Wege gehen?
Aggressive Kaufoffensive trotz Führungswechsel
Während die Börse noch über die Nachfolge rätselt, macht Berkshire weiter Nägel mit Köpfen. Im zweiten Quartal 2025 legt der Konzern eine beeindruckende Kaufoffensive hin und steigt bei gleich sechs neuen Unternehmen ein:
• Nucor Corporation – 857 Millionen Dollar in den Stahlhersteller
• UnitedHealth Group – 1,57 Milliarden Dollar Position im Gesundheitsriesen
• Lennar – 780 Millionen Dollar Beteiligung am Hausbauer
• D.R. Horton – 191 Millionen Dollar Investment in Wohnungsbau
• Lamar Advertising – 142 Millionen Dollar Position
• Allegion – 112 Millionen Dollar in Sicherheitstechnik
Diese Investitionen zeigen klare Schwerpunkte: Berkshire setzt massiv auf den amerikanischen Wohnungsmarkt und die damit verbundene Infrastruktur.
Apple-Verkäufe heizen Spekulationen an
Gleichzeitig trennt sich Berkshire weiter von Apple-Aktien – weitere 20 Millionen Titel gingen im zweiten Quartal über den Tresen. Trotz der Reduzierung bleibt der iPhone-Konzern mit 63,6 Milliarden Dollar der größte Einzelposten im Portfolio.
Die Verkäufe befeuern Diskussionen: Sind es Bewertungssorgen oder bereitet Buffett das Portfolio strategisch auf den Führungswechsel vor? Die Antwort könnte entscheidend für die künftige Ausrichtung sein.
Rekord-Cashberg wächst weiter
Trotz der Kaufaktivitäten türmt Berkshire weiter Bargeld auf – die Liquiditätsreserven erreichten Rekordhöhen von 347 Milliarden Dollar. Diese gewaltige Kriegskasse wird Abel eine der wichtigsten strategischen Entscheidungen bescheren: Wie setzt er das Geld gewinnbringend ein, ohne Buffetts bewährte Prinzipien zu verletzen?
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