Beyond Meat Aktie: Zahlen im Fokus

Der pflanzliche Fleischersatz-Hersteller veröffentlicht seine Ergebnisse für das vierte Quartal 2025 inmitten finanzieller Herausforderungen und wachsender Konkurrenz.

Kurz zusammengefasst:
  • Analysten erwarten Umsatzrückgang und Nettoverlust
  • Optionsmarkt rechnet mit starken Kursausschlägen
  • Unternehmen sieht sich Sammelklagen ausgesetzt
  • Altman Z-Score deutet auf Insolvenzrisiko hin

Heute liefert Beyond Meat die Zahlen für das vierte Quartal 2025. Der Bericht kommt zu einem heiklen Zeitpunkt: Der Hersteller steht finanziell unter Druck, und Anleger wollen vor allem wissen, ob sich die Lage stabilisiert oder weiter verschlechtert.

Entsprechend hoch sind die Erwartungen an konkrete Signale zu Umsatzentwicklung und Profitabilität – zumal das Unternehmen zuletzt mit negativen operativen Margen und nachlassendem Wachstum zu kämpfen hatte.

Beyond Meat

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Erwartungen an Umsatz und Verlust

Für das vierte Quartal rechnen Analysten laut Konsens mit einem Umsatzrückgang gegenüber dem Vorjahresquartal. Unterm Strich wird weiterhin ein Nettoverlust erwartet, allerdings soll er geringer ausfallen als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Ein Blick zurück: Im dritten Quartal 2025 lag der Umsatz zwar über den Erwartungen, beim Gewinn je Aktie verfehlte Beyond Meat die Schätzungen jedoch.

Der Markt preist Bewegung ein

Auch am Optionsmarkt zeigt sich die Unsicherheit vor den Zahlen. Dort werden nach der Veröffentlichung spürbare Kursausschläge eingepreist. Das passt zur Vorgeschichte: Beyond Meat lieferte in der Vergangenheit mehrfach Ergebnisse, die nicht mit den Markterwartungen übereinstimmten.

Wettbewerb, Klagen und Risikosignale

Die Zahlen erscheinen zudem vor einem schwierigen Branchenumfeld. Beyond Meat spürt stärkere Konkurrenz, weil große Lebensmittelmarken im Markt für pflanzenbasierte Produkte mitmischen.

Zusätzlich belasten laufende Rechtsstreitigkeiten. Mehrere Kanzleien haben Sammelklagen im Wertpapierrecht eingereicht. Sie werfen dem Unternehmen für einen Zeitraum im Jahr 2025 unter anderem falsche Angaben und beeinträchtigte Vermögensbewertungen vor. Im März 2026 endet zudem eine Frist für Investoren, um die Rolle des Hauptklägers zu beantragen.

Ein weiteres Warnsignal: Der Altman Z-Score liegt weiter in einem Bereich, der auf ein erhöhtes Insolvenzrisiko hindeutet. Viele Brokerhäuser führen Beyond Meat zudem mit einem Konsensrating von „Sell“ oder „Strong Sell“.

Am Ende dürfte der Bericht heute vor allem daran gemessen werden, ob Beyond Meat die erwartete Umsatzschwäche und den angepeilten geringeren Verlust überzeugend belegen kann – und wie stark der Markt auf mögliche Abweichungen reagiert.

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