Morgan Stanley festigt seine Position bei Bilfinger. Innerhalb weniger Tage hat die US-Investmentbank ihre Beteiligung am Industriedienstleister in zwei Schritten spürbar erhöht. Doch was verspricht sich das Finanzinstitut von diesem Zuwachs bei einem Wert, der sich im vergangenen Jahr bereits mehr als verdoppelt hat?
Zweistufige Erhöhung der Stimmrechte
Die Anpassung der Positionen erfolgte laut offiziellen Mitteilungen kurz hintereinander. Zunächst überschritt Morgan Stanley am 18. Februar die Meldeschwelle mit einem Gesamtanteil von 5,66 Prozent. Nur zwei Tage später folgte der nächste Schritt: Zum Stichtag 20. Februar stieg die Beteiligung auf insgesamt 5,88 Prozent der Stimmrechte.
Technisch gesehen wurde die Meldepflicht durch Verschiebungen auf Ebene einer Tochtergesellschaft ausgelöst. Dabei setzt die Bank auf eine Mischung aus direktem Aktienbesitz und komplexen Finanzinstrumenten, um ihr Engagement beim MDAX-Konzern zu steuern.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Bilfinger?
Strategischer Mix aus Aktien und Swaps
Besonders die Zusammensetzung der Position fällt auf. Während die direkt gehaltenen Stimmrechte zuletzt auf 3,26 Prozent kletterten, machen derivative Instrumente wie Swaps weitere 2,62 Prozent aus. Dieser Mix deutet darauf hin, dass die Bank ihre Position nicht nur durch klassische Käufe, sondern auch über kurzfristiger agierende Finanzinstrumente absichert oder ausbaut.
An der Börse zeigt sich die Bilfinger-Aktie heute trotz eines leichten Rücksetzers von 0,90 Prozent auf 121,30 Euro stabil. Der langfristige Aufwärtstrend bleibt unverkennbar: Mit einem Plus von über 113 Prozent auf Sicht von zwölf Monaten gehört das Papier zu den stärksten Werten in seinem Sektor.
Charttechnischer Ausblick
Trotz der jüngsten Konsolidierung notiert der Kurs weiterhin komfortabel über dem 200-Tage-Durchschnitt von 99,30 Euro. Solange diese Marke verteidigt wird, bleibt das übergeordnete Chartbild positiv. Mit der erhöhten Beteiligung von Morgan Stanley im Rücken rückt das 52-Wochen-Hoch bei 127,90 Euro wieder in das Visier der Anleger, sofern der Kurs den Widerstand bei der 122-Euro-Marke nachhaltig überwindet.
Bilfinger-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Bilfinger-Analyse vom 26. Februar liefert die Antwort:
Die neusten Bilfinger-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Bilfinger-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 26. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Bilfinger: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
