BioNTech Aktie: Drei Analysehäuser stutzen ihre Kursziele
Der Nettogewinn erreichte 184,5 Millionen Euro, während der Umsatz zurückging und BioNTech die Prognoseuntergrenze für 2026 anhob.

Kurz zusammengefasst
- Morgan Stanley senkt Ziel auf 106 Dollar
- BofA hält an Kaufempfehlung fest
- Quartalsgewinn nach Vorjahresverlust gemeldet
- Umsatzprognose-Untergrenze auf 1,7 Milliarden Euro angehoben
Morgan Stanley hat gestern Medienberichten zufolge das Kursziel für BioNTech von 114 $ auf 106 $ gesenkt. Die Einstufung Übergewichten behielt das Analysehaus bei. Damit ging die niedrigere Zielmarke nicht mit einer Herabstufung der Empfehlung einher.
Weitere Kursziele gesenkt
Auch BofA Securities reduzierte gestern Medienberichten zufolge sein Kursziel von 114 $ auf 108 $. Das Haus hielt zugleich an seiner Kaufempfehlung fest.
Ein weiteres Analysehaus senkte gestern Medienberichten zufolge die Zielmarke von 135 $ auf 125 $ und bestätigte ebenfalls seine Kaufempfehlung. Die neuen Kursziele der drei Häuser reichen damit von 106 $ bis 125 $.
Gewinn trotz rückläufiger Erlöse
BioNTech meldete mit seinen Quartalszahlen für das dritte Quartal 2026 einen Nettogewinn von 184,5 Millionen Euro. Im Vorjahresquartal hatte das Unternehmen noch einen Verlust von 28,7 Millionen Euro ausgewiesen.
Der Quartalsumsatz sank nach Unternehmensangaben im Jahresvergleich um 15,1% auf 1,29 Milliarden Euro. Bei der Umsatzprognose für 2026 hob BioNTech die Untergrenze auf 1,7 Milliarden Euro an. Zuvor hatte sie bei 1,6 Milliarden Euro gelegen; die Obergrenze blieb bei 1,9 Milliarden Euro.
Zur klinischen Entwicklung berichteten BioNTech und Bristol Myers Squibb am 25. Oktober erste Ergebnisse der Phase-2-Studie ROSETTA Lung-107. Sie untersucht Pumitamig zusammen mit Docetaxel bei metastasiertem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs nach Fortschreiten der Erkrankung unter einer Erstlinienbehandlung mit Immun- und Chemotherapie.
Unter den 30 hinsichtlich der Wirksamkeit auswertbaren Patienten lag die bestätigte objektive Ansprechrate bei 36,7%. Die Angaben beziehen sich auf die ersten Ergebnisse dieser Phase-2-Studie.
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