BioNTech Aktie: Goldman sieht Kaufchance

Goldman Sachs sieht BioNTech als zentralen Profiteur der nächsten Onkologie-Generation und hebt das Kursziel an. Das Unternehmen konkretisiert seine Pipeline-Strategie mit ambitionierten Zielen für 2026.

Kurz zusammengefasst:
  • Goldman Sachs stuft BioNTech von 'Neutral' auf 'Buy' hoch
  • Marktpotenzial in der Onkologie auf über 100 Milliarden Dollar taxiert
  • 15 Phase-3-Studien bis Ende 2026 geplant
  • Starke Liquidität von rund 17,2 Milliarden Euro vorhanden

BioNTech hat am Freitag deutlich zugelegt, nachdem Goldman Sachs die Aktie hochgestuft hat. Die US-Investmentbank sieht den deutschen Biotech-Konzern als zentralen Profiteur der nächsten Onkologie-Generation – und beziffert das Marktpotenzial auf über 100 Milliarden Dollar. Zeitgleich konkretisiert das Unternehmen seine Pipeline-Strategie mit einem ambitionierten Zeitplan für 2026.

Upgrade mit klarer Begründung

Goldman Sachs hat BioNTech am Freitagmorgen von „Neutral“ auf „Buy“ angehoben. Analyst Asad Haider begründet den Schritt mit der strategischen Positionierung des Unternehmens in der Immun-Onkologie und bei Antibody-Drug Conjugates (ADCs). Diese Therapieansätze gelten als vielversprechendste Weiterentwicklung in der Krebsbehandlung – ein Markt, den Goldman auf über 100 Milliarden Dollar taxiert.

BioNTech

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Die Einschätzung kommt nicht aus dem Nichts. Bereits auf der J.P. Morgan Healthcare Conference am 12. Januar kündigte BioNTech ein „katalysatorreiches“ Jahr an. Konkret plant das Management, bis Ende 2026 insgesamt 15 Phase-3-Studien laufen zu haben. Sieben davon sollen noch in diesem Jahr Ergebnisse liefern, sechs weitere sollen neu gestartet werden.

Untermauert wird die Pipeline-Offensive durch regulatorische Fortschritte: Am 13. Januar erhielt der Kandidat Gotistobart (BNT316/ONC-392) von der FDA den Orphan-Drug-Status für die Behandlung von Plattenepithelkarzinomen der Lunge. Ein Signal, das die Ernsthaftigkeit der Onkologie-Strategie unterstreicht.

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Finanzpolster als Rückendeckung

BioNTech verfügt über rund 17,2 Milliarden Euro Liquidität – ein entscheidender Vorteil in der kapitalintensiven Phase der klinischen Spätentwicklung. Während die COVID-Umsätze erwartungsgemäß zurückgehen, nutzt das Unternehmen die finanzielle Stärke für den Aufbau eines diversifizierten Onkologie-Portfolios.

Die heutige Kursbewegung deutet darauf hin, dass der Markt beginnt, diese Transformation einzupreisen. Mit aktuell 78 Prozent „Buy“-Empfehlungen unter Analysten wächst der Konsens, dass die jahrelangen F&E-Investitionen nun in die Reifephase eintreten.

2026 wird zum Testjahr

Für Anleger wird die Umsetzung des angekündigten Zeitplans entscheidend sein. Der Übergang mehrerer Kandidaten von Phase 2 zu Phase 3 erhöht sowohl Chancen als auch Risiken. Mit sieben geplanten Datenpräsentationen in diesem Jahr dürfte die Volatilität weniger von Quartalszahlen als von klinischen Daten getrieben werden.

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