BioNxt Solutions hat einen wichtigen Meilenstein erreicht: Das europäische Patent für die sublingual verabreichte Cladribin-Dünnfilm-Technologie ist seit dem 11. März 2026 offiziell wirksam. Der Schutz erstreckt sich auf bis zu 39 Länder des Europäischen Patentübereinkommens und läuft mindestens bis Juni 2043.
Was das Patent abdeckt
Im Kern geht es um eine Dünnfilm-Formulierung, die sich im Mund auflöst und den Wirkstoff Cladribin über die Mundschleimhaut aufnimmt — ohne Schlucken, ohne Injektion. Der Hauptkandidat BNT23001 zielt auf die Behandlung von Multipler Sklerose. Entscheidend ist aber die Reichweite der Patentansprüche: Sie umfassen auch weitere Autoimmun- und neurodegenerative Erkrankungen, darunter Myasthenia Gravis.
Das stärkt die kommerzielle Basis des Unternehmens über MS hinaus. Zum Vergleich: Das Referenzpräparat Mavenclad, ein zugelassenes Cladribin-Tablettenpräparat, erzielte zuletzt Jahresumsätze von über einer Milliarde US-Dollar.
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Schuldenabbau und nächste Schritte
Parallel zum Patentmeilenstein schloss BioNxt Ende Februar eine Schuldenrestrukturierung ab. Rund 2,7 Millionen US-Dollar an Verbindlichkeiten aus 8-prozentigen Wandelschuldverschreibungen aus dem Jahr 2022 wurden durch die Ausgabe von rund 6 Millionen neuen Aktien beglichen.
Das europäische Patent ergänzt bereits bestehende Schutzrechte über die Eurasische Patentorganisation sowie eine im Oktober 2025 eingereichte US-Patentanmeldung im beschleunigten Verfahren. Nationalisierungsverfahren in Kanada und weiteren Märkten laufen parallel.
Mit dem nun durchsetzbaren Patentschutz in Europa bereitet BioNxt die geplante klinische Bioäquivalenzstudie für BNT23001 vor. Die Aktie notiert derzeit rund 41 Prozent unterhalb ihres 52-Wochen-Hochs vom August 2025 — das Papier hat also noch einen weiten Weg, bevor die jüngsten Fortschritte auch am Kurs ablesbar werden.
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