Bitcoin: 2,12 Milliarden Dollar in neun Tagen
US-Spot-ETFs verzeichnen neun Handelstage in Folge Zuflüsse von 2,12 Milliarden Dollar. BlackRock dominiert, das Angebot schrumpft.

Kurz zusammengefasst
- 2,12 Milliarden Dollar Zuflüsse in neun Tagen
- BlackRock IBIT vereint 91 Prozent der Mittel
- Börsenreserven auf tiefstem Stand seit 2019
- Morgan Stanley startet eigenen Bitcoin-ETF
Institutionelle Anleger kaufen Bitcoin so beständig wie zuletzt im Herbst 2025. Neun Handelstage in Folge floss Kapital in US-Spot-ETFs — ein Signal, das die Marktstruktur grundlegend verändert.
BlackRock dominiert, der Rest folgt
Zwischen dem 14. und 24. April summierten sich die Nettomittelzuflüsse in Bitcoin-Spot-ETFs auf rund 2,12 Milliarden US-Dollar. Der stärkste Einzeltag war der 17. April mit fast 664 Millionen Dollar. April insgesamt liegt damit bereits bei 2,43 Milliarden Dollar — fast doppelt so viel wie im gesamten März.
Fast alle Zuflüsse stammen aus einer einzigen Quelle. BlackRocks iShares Bitcoin Trust (IBIT) absorbierte zwischen dem 13. und 17. April 906 Millionen Dollar — 91 Prozent aller Zuflüsse in die gesamte Produktkategorie. Das verwaltete Vermögen des Fonds liegt bei 63,14 Milliarden Dollar. IBIT zählt damit nicht nur unter Krypto-ETFs, sondern im gesamten US-ETF-Markt zu den größten Zufluss-Magneten.
Angebot schrumpft, Nachfrage steigt
Die Zuflüsse treffen auf ein strukturell verknapptes Angebot. Bitcoin-Reserven auf zentralisierten Börsen sind auf den niedrigsten Stand seit rund 2019 gefallen. Coins, die Börsen verlassen, wandern in private Wallets oder institutionelle Verwahrung — und stehen damit kurzfristig nicht mehr zum Verkauf.
Die Folge: weniger frei handelbares Angebot bei gleichzeitig steigender Nachfrage. In den neun Tagen absorbierten die ETFs rund 19.000 BTC — etwa neunmal so viel, wie Miner im gleichen Zeitraum produzierten. Bitcoin hält bei 78.261 Dollar und liegt damit rund zehn Prozent über seinem 50-Tage-Durchschnitt.
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Trendwende nach Monaten der Abflüsse
Der aktuelle Lauf ist eine klare Kehrtwende. Zwischen November 2025 und Februar 2026 verloren Bitcoin-ETFs über sechs Milliarden Dollar durch Abflüsse — Bitcoin fiel vom Allzeithoch bei rund 124.000 Dollar auf unter 63.000 Dollar. März brachte dann die erste positive Monatsbilanz des Jahres 2026.
Im April kam ein neuer institutioneller Kanal hinzu. Morgan Stanley lancierte MSBT, den ersten Bitcoin-Spot-ETF einer großen US-Bank. Damit dürfen die Finanzberater des Hauses ihren Kunden erstmals Bitcoin-Positionen empfehlen. US-Vermögensberater verwalten gemeinsam Billionen Dollar, investieren aber bislang weniger als 0,5 Prozent davon in Krypto. Selbst eine marginale Verschiebung dieser Allokation würde die Zuflüsse spürbar nach oben treiben.
Bitcoin-Dominanz liegt bei 58,1 Prozent — Kapital konzentriert sich innerhalb des Krypto-Markts klar auf die größte Währung. Ob diese Dynamik den Kurs über die psychologisch wichtige Marke von 80.000 Dollar trägt, wird sich an der Kontinuität der institutionellen Nachfrage entscheiden.
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