Bitcoin-Anleger blicken auf ein ernüchterndes Jahr 2025 zurück. Während Gold und Aktien neue Höchststände erreichten, verlor die größte Kryptowährung der Welt zuletzt deutlich an Boden. Zum Start ins Jahr 2026 herrscht am Markt zwar „extreme Angst“, doch On-Chain-Daten zeigen, dass im Hintergrund bereits wieder eingesammelt wird. Zudem richten sich die Hoffnungen auf eine neue Regulierungs-Politik in den USA.
Diskrepanz zwischen Preis und Aktivität
Der Bitcoin-Kurs steht aktuell bei 87.922 US-Dollar und damit knapp 30 Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch vom Oktober. Während technische Indikatoren wie der „SuperTrend“ weiterhin Verkaufssignale senden und der Kurs unter dem 50-Tage-Durchschnitt notiert, zeichnet sich abseits der Charts ein anderes Bild ab. Marktbeobachter registrieren eine interessante Divergenz: Kleinanleger nutzen die Kursschwäche aggressiver zum Einstieg als sogenannte „Wale“ (Großinvestoren).
Daten zur Blockchain-Aktivität belegen, dass der Verkaufsdruck langfristiger Halter spürbar nachgelassen hat. Auch die Zuflüsse in US-Spot-ETFs zeigen ein gespaltenes Bild der institutionellen Investoren: Zum Jahreswechsel wechselten sich massive Zuflüsse und Abflüsse beinahe täglich ab, was die derzeitige Orientierungslosigkeit des „Smart Money“ unterstreicht.
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Hoffnungsträger Washington und MicroStrategy
Ein wesentlicher Treiber für den Optimismus einiger Analysten ist die politische Neuaufstellung in den USA. Mit Paul Atkins bei der SEC und Michael möglicher regulatorischer Klarheit rechnen Marktteilnehmer fest mit Fortschritten bei Gesetzesinitiativen wie dem „GENIUS Act“ für Stablecoins.
Unternehmensseitig bleibt MicroStrategy im Fokus. Trotz eines massiven Kursrückgangs der eigenen Aktie kaufte das Unternehmen zuletzt weitere Bitcoin für fast eine Milliarde Dollar zu. Analysten sehen hier jedoch ein kurzfristiges Risiko: Am 15. Januar 2026 entscheidet sich, ob MicroStrategy aufgrund neuer Regeln aus dem MSCI-Index ausgeschlossen wird. JPMorgan warnt, dass dies Abflüsse in Milliardenhöhe auslösen könnte.
Ausblick: Zinssenkungen als Zünglein an der Waage
Für das Jahr 2026 setzen Bullen vor allem auf die Geldpolitik. Der Markt preist derzeit eine hohe Wahrscheinlichkeit für mindestens zwei Zinssenkungen der US-Notenbank ein, was risikobehafteten Assets historisch oft Auftrieb verlieh. Kurzfristig bleibt die Lage jedoch fragil: Händler blicken gespannt auf die Unterstützung bei 85.000 US-Dollar, während der 15. Januar als erstes entscheidendes Datum für die weitere Liquiditätsentwicklung im Kalender steht.
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