Bitcoin: Angst trifft Adoption

Square ermöglicht Bitcoin-Zahlungen für Millionen Händler, während der Fear-and-Greed-Index extreme Verunsicherung signalisiert. Institutionelle Anleger akkumulieren trotz geopolitischer Spannungen weiter.

Andreas Sommer ·
Bitcoin Aktie

Kurz zusammengefasst

  • Square aktiviert Bitcoin-Lightning für Millionen Terminals
  • Fear-and-Greed-Index zeigt extreme Marktverunsicherung
  • Institutionelle Anleger kaufen trotz Korrektur weiter
  • Analystenziele für Bitcoin gehen stark auseinander

Square hat am 29. März Bitcoin-Lightning-Zahlungen für über vier Millionen Händler-Terminals automatisch aktiviert – ohne manuelles Einrichten, ohne Zusatzkosten bis 2026. Während die reale Nutzung von BTC damit einen deutlichen Sprung macht, signalisiert der Fear-and-Greed-Index mit einem Wert von 12 extreme Verunsicherung im Markt. Ein bemerkenswerter Widerspruch.

Der Preis bewegte sich heute bei rund 66.400 Dollar, nachdem am Wochenende Optionen im Wert von 14,16 Milliarden Dollar auf Deribit verfielen und kurzzeitig ein Tagestiefstand von 65.720 Dollar erreicht wurde. Die Marke von 70.000 Dollar – von Analysten als entscheidend eingestuft – bleibt zunächst außer Reichweite.

Institutionelle Akkumulation trotz Geopolitik

Großanleger ließen sich von der Korrektur nicht beirren. In den vergangenen 30 Tagen wurden rund 270.000 BTC neu akkumuliert – ein Gegenwert von etwa 23 Milliarden Dollar. Das Börsensangebot fiel derweil auf ein Sechsjahrestief, und die Zahl der Wallet-Adressen mit großen Beständen erreichte mit 2.140 einen Rekordwert. Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten im ersten Quartal 2026 Zuflüsse von 18,7 Milliarden Dollar.

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Gleichzeitig lastet der Iran-Konflikt schwer auf der Marktstimmung. Der Ölpreis kletterte über 100 Dollar, die gesamte Krypto-Marktkapitalisierung rutschte unter 2,1 Billionen Dollar. Trumps anhaltende Drohungen gegen Teheran halten die Risikoprämie hoch – was auch Bitcoin zu spüren bekommt.

Citigroup senkt Ziel, Bernstein bleibt optimistisch

Auf der Analystenebene gehen die Einschätzungen auseinander. Die Citigroup korrigierte ihr Zwölfmonatsziel für Bitcoin von 143.000 auf 112.000 Dollar nach unten und verwies auf den stockenden Fortschritt beim US-amerikanischen Clarity Act zur Krypto-Regulierung. Die Abstimmungswahrscheinlichkeit für eine Verabschiedung im laufenden Jahr liegt laut Markteinschätzungen bei rund 60 Prozent. Bernstein hingegen hält an einem Jahresziel von 150.000 Dollar fest.

Als technischen Auslöser für eine mögliche Erholung nennen Analysten einen nachhaltigen Schlusskurs über 75.000 Dollar. Erst dann würde sich der Weg in Richtung 100.000 Dollar öffnen – vorausgesetzt, die geopolitischen Spannungen lassen nach. Strategy hält aktuell über 761.000 BTC und kauft weiter, Morgan Stanley steht kurz vor dem Launch seines ersten bankeigenen Spot-BTC-ETF. Die institutionelle Rückendeckung ist also vorhanden – der Markt wartet nur auf den richtigen Funken.

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