Bitcoin: Erholung verliert den Boden
Bitcoin-Kurs fällt unter 77.000 Dollar, Long-Positionen werden liquidiert und ETF-Mittel fließen ab. Geopolitische Spannungen und Inflationssorgen belasten den Markt.

Kurz zusammengefasst
- Kursrutsch unter 77.000 Dollar
- Millionen-Liquidationen bei Long-Positionen
- Starke Abflüsse aus Bitcoin-ETFs
- Angst-Index fällt in roten Bereich
Der kurze Aufwärtstrend ist vorbei. Bitcoin fiel Anfang dieser Woche unter 77.000 Dollar und setzte damit eine Kettenreaktion in Gang, die den Markt deutlich unter Druck gesetzt hat.
Liquidierungen und ETF-Abflüsse treffen zusammen
Innerhalb von 24 Stunden wurden rund 657 Millionen Dollar an Positionen zwangsliquidiert — 584 Millionen davon aus Long-Positionen. Das zeigt, wie viel gehebelte Wetten auf steigende Kurse im Markt lagen. Zeitgleich beendeten Spot-Bitcoin-ETFs eine sechs Wochen andauernde Zufluss-Serie: In der Woche bis zum 15. Mai flossen netto rund 1,039 Milliarden Dollar ab.
Die Stimmungsindikatoren reagierten prompt. Der Fear and Greed Index fiel von 50 auf 29 — deutlich in den „Angst“-Bereich. Kein Wunder, dass Anleger nervös reagieren: Das aktuelle Niveau liegt rund 38 Prozent unter dem Allzeithoch.
Geopolitik und schlechte Nachrichten aus dem Sektor
Auslöser des Ausverkaufs war ein Mix aus externen Faktoren. Trumps Drohungen gegenüber dem Iran über Truth Social und Drohnenangriffe im Nahen Osten sorgten für allgemeine Risikoaversion. Dazu kamen heiße Inflationsdaten — 3,8 Prozent Jahresinflation und 0,6 Prozent Monatsanstieg — die Hoffnungen auf baldige Zinssenkungen weiter dämpfen.
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Aus dem Sektor selbst kam schlechte Nachricht: Bitcoin Depot, einst der größte Bitcoin-Geldautomatenbetreiber der USA, meldete Insolvenz nach Chapter 11 an.
Technisches Bild bleibt angespannt
Charttechnisch liegt die Schlüsselunterstützung bei rund 76.756 Dollar, wo EMA 50 und EMA 100 konvergieren. Hält diese Zone nicht, droht weiterer Abgabedruck. Long-Term Holder zeigen sich bisher standhaft: Knapp 14,84 Millionen BTC liegen seit über 155 Tagen unberührt in Wallets — ein Zeichen, dass erfahrene Investoren die Korrektur aussitzen.
Ein nachhaltiger Ausbruch über 82.500 Dollar wäre das nächste technische Signal für eine Trendwende. Bis dahin dürfte der Markt fragil bleiben — besonders wenn geopolitische Spannungen anhalten und die Inflationsdaten weiter über den Erwartungen liegen.
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