Der Bitcoin ist am Montag auf 66.000 Dollar abgerutscht. Verantwortlich für den Rücksetzer: die eskalierende Lage im Nahen Osten. Was zunächst als punktuelle Militäraktion aussah, entwickelt sich zum regionalen Flächenbrand – und das bekommt auch die größte Kryptowährung zu spüren.
Eskalation im Nahen Osten belastet
Am Wochenende starteten die USA und Israel gemeinsame Luftangriffe auf den Iran. Medienberichten zufolge soll dabei auch Irans Oberster Führer Ajatollah Ali Chamenei getötet worden sein. Präsident Donald Trump kündigte an, die Angriffe würden so lange weitergehen, bis alle Ziele erreicht seien. Der Iran reagierte mit Raketensalven auf israelische und amerikanische Militäreinrichtungen. Die Spannungen griffen auf den Libanon über, wo Israel Stellungen der Hisbollah bombardierte.
Bitcoin rutschte zwischenzeitlich bis auf 63.000 Dollar ab, bevor sich der Kurs leicht erholte. Zum Handelsstart in Asien am Montag notierte die Kryptowährung bei 66.197 Dollar – ein Minus von 2,1 Prozent. Die Marke verdeutlicht: Bitcoin reagiert in Krisenphasen mittlerweile wie klassische Risiko-Assets. Von der oft beschworenen Funktion als sicherer Hafen keine Spur.
Altcoins unter noch stärkerem Druck
Die kleineren Kryptowährungen erwischte es härter. Ethereum verlor 2,2 Prozent auf 1.964 Dollar, XRP gab 2,4 Prozent nach. Cardano brach sogar um fünf Prozent ein, Dogecoin rutschte um vier Prozent ab. Das Muster ist bekannt: Wenn Anleger nervös werden, fliehen sie zuerst aus den volatileren Assets. Und während Gold am Wochenende um zwei Prozent zulegte und Öl um über sieben Prozent nach oben schoss, suchte bei Bitcoin niemand Zuflucht.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Bitcoin?
Für die kommenden Tage dürfte entscheidend sein, ob sich die Lage im Nahen Osten beruhigt oder weiter verschärft. Trump sprach von mindestens vier Wochen anhaltender Militäroperationen. Sollte das eintreten, könnte Bitcoin weiter unter Druck geraten. Die Korrelation mit traditionellen Aktienmärkten bleibt hoch – und die US-Futures deuten auf einen schwachen Start an der Wall Street hin.
Mining-Geschäft wird unrentabler
Parallel zum Kursrückgang verschärft sich die Situation für Bitcoin-Miner. Die Mining-Schwierigkeit ist seit der Einführung des Bitcoin von 1 auf zuletzt 86,87 Billionen gestiegen. Gleichzeitig sank die Belohnung für erfolgreich geschürfte Blöcke von ursprünglich 50 Bitcoin auf aktuell nur noch 3,125 Bitcoin. Rund 95 Prozent der maximal möglichen 21 Millionen Bitcoin wurden bereits geschürft.
Für Privatpersonen lohnt sich das Mining kaum noch. Professionelle Mining-Farmen mit hochspezialisierten ASIC-Chips dominieren das Geschäft. Diese Geräte sind bis zu 100 Milliarden Mal leistungsfähiger als herkömmliche PCs. Hinzu kommen stark gestiegene Stromkosten und Hardwarepreise. Wer heute noch als Einzelperson minen will, hat gegen die industriellen Anlagen praktisch keine Chance mehr.
Bitcoin: Kaufen oder verkaufen?! Neue Bitcoin-Analyse vom 2. März liefert die Antwort:
Die neusten Bitcoin-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Bitcoin-Investoren. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 2. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Bitcoin: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
