Bitcoin: Fast eine Milliarde ETF-Zuflüsse
Bitcoin-ETFs verzeichnen siebte Woche in Folge Kapitalzuflüsse. Institutionelle Anleger stützen den Kurs trotz Marktbereinigung und regulatorischer Unsicherheit.

Kurz zusammengefasst
- Fast eine Milliarde Dollar ETF-Zuflüsse
- BlackRock treibt Kapitalstrom an
- BitMEX schließt im September
- Hackerangriff auf AFX Trade
Bitcoin klammert sich an die Marke von 65.000 US-Dollar. Während die Volatilität im Tageshandel zunimmt, stützen institutionelle Investoren den Markt. Besonders die US-Spot-ETFs entwickeln sich dabei zur tragenden Säule.
Zum siebten Mal in Folge floss frisches Kapital in diese Anlageprodukte. Am 23. Juli 2026 verbuchten die Fonds Nettozuflüsse von rund 69 Millionen US-Dollar. Damit summiert sich der Kapitalstrom innerhalb einer Woche auf fast eine Milliarde US-Dollar.
Institutionelle Käufer dominieren
BlackRock bleibt mit seinem iShares Bitcoin Trust der wichtigste Treiber. Allein am 21. Juli flossen dort fast 164 Millionen US-Dollar zu. Diese Zuflüsse glichen die anhaltenden Abhebungen beim klassischen Grayscale Bitcoin Trust mehr als aus.
Andere Anbieter wie Fidelity und der Grayscale Mini Trust verzeichneten ebenfalls Zuwächse. Der Trend zeigt eine klare Verschiebung hin zu kostengünstigen ETF-Strukturen. Das Interesse der Profi-Investoren scheint trotz kurzfristiger Preisschwankungen ungebrochen.
Branche unter Konsolidierungsdruck
Parallel dazu bereinigt sich der Krypto-Sektor. In der ersten Jahreshälfte 2026 stellten bereits über 70 Projekte ihren Betrieb ein. Nun folgt ein Urgestein der Branche. Die Derivate-Börse BitMEX schließt am 23. September dauerhaft ihre Pforten.
Ferner belastet ein Hackerangriff auf die Plattform AFX Trade das Sentiment. Angreifer erbeuteten dort USDC im Wert von etwa 24 Millionen US-Dollar. Auf politischer Ebene blockieren derweil Streitigkeiten im US-Senat den CLARITY Act für eine stabilere Regulierung.
Technisch betrachtet findet Bitcoin eine wichtige Unterstützung bei 63.000 US-Dollar. In der letzten Juliwoche richten Marktteilnehmer ihren Blick auf die US-Notenbank Fed. Deren kommende Sitzung dürfte die Risikobereitschaft im Sektor maßgeblich beeinflussen.
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