Bitcoin befindet sich in einer kritischen Marktphase. Während der Kurs wichtige Unterstützungslinien testet, zeigen On-Chain-Daten eine beunruhigende Verschiebung im Anlegerverhalten: Langfristige Investoren reduzieren ihre Bestände, was den Verkaufsdruck spürbar erhöht. Die Marktstimmung ist angespannt, und Liquiditätsprobleme bei Krypto-Dienstleistern sorgen für zusätzliche Nervosität.
On-Chain-Daten zeigen Stimmungswandel
Verantwortlich für die aktuelle Schwäche ist unter anderem eine Veränderung in der Struktur der Coin-Besitzer. Analysen der Blockchain-Daten, insbesondere der „Hodler Net Position Change“, signalisieren, dass erfahrene Anleger – die ihre Bestände üblicherweise länger als 155 Tage halten – zunehmend Kapital abziehen. Dies deutet auf eine schwindende Überzeugung hinsichtlich einer baldigen Erholung hin.
Gleichzeitig wächst der Einfluss kurzfristiger Händler am Markt. Da diese Gruppe bei Preisschwankungen tendenziell schneller verkauft, erhöht sich die Fragilität der aktuellen Kursniveaus. Mit einem Minus von rund 26 Prozent allein in den letzten 30 Tagen und einem Abstand von über 46 Prozent zum Rekordhoch aus dem Oktober 2025 hat der Markt deutlich an Boden verloren. Technische Indikatoren wie der „True Market Mean“ von Glassnode bestätigen diesen bärischen Trend.
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Stress im System trotz Innovation
Die anhaltenden Turbulenzen hinterlassen Spuren in der Infrastruktur des Marktes. BlockFills, ein von Susquehanna unterstützter Krypto-Dienstleister, musste kürzlich Auszahlungen an Kunden stoppen – ein klassisches Warnsignal für Liquiditätsengpässe in Phasen hoher Volatilität.
Dennoch steht die technologische Entwicklung nicht still. Ungeachtet der Kursverluste kündigte die US-Börse Coinbase die Einführung sogenannter „Agentic Wallets“ an. Diese KI-gestützten Tools sollen künstlicher Intelligenz ermöglichen, eigenständig Transaktionen durchzuführen, was die langfristige Weiterentwicklung des Ökosystems unterstreicht.
Vorsicht dominiert
Die aktuelle Marktstimmung wird von „extremer Angst“ geprägt. Zwar finden Rücksetzer vereinzelt noch Käufer, doch Analysten beschreiben die Nachfrage als verhalten und nicht aggressiv genug, um eine sofortige Trendwende einzuleiten. Für Anleger bleibt die Lage riskant, da der Markt versucht, einen Boden zwischen dem anhaltenden Verkaufsdruck und den langfristigen technologischen Perspektiven zu finden.
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