Bitcoin: Japan prescht vor

Bitcoin profitiert von starken ETF-Zuflüssen und Japans geplanter Steuerreform für Kryptowährungen, während Gerüchte über venezolanische Reserven unbestätigt bleiben.

Kurz zusammengefasst:
  • Starke institutionelle Käufe über US-ETFs
  • Japan plant drastische Senkung der Krypto-Steuer
  • Unbestätigte Spekulationen über Venezuela-Bestände
  • Technische Lage stabilisiert sich deutlich

Der Bitcoin-Kurs bewegt sich weiterhin im Bereich um 93.000 US-Dollar – gestützt durch institutionelle Käufe und einen bemerkenswerten regulatorischen Vorstoß aus Asien. Während US-Spot-ETFs massiv Kapital anziehen, plant Japan eine grundlegende Neuordnung der Krypto-Besteuerung. Gleichzeitig sorgen unbelegte Spekulationen über beschlagnahmte venezolanische Bitcoin-Reserven für Unsicherheit.

ETF-Inflows kehren zurück

Nach der Jahreswende ist die institutionelle Nachfrage erneut angesprungen. Am 5. Januar verzeichneten US-Spot-Bitcoin-ETFs Nettozuflüsse von rund 471 Millionen US-Dollar – einer der stärksten Handelstage seit dem vierten Quartal 2025. BlackRock und Fidelity führen die Käufe an und absorbieren einen erheblichen Teil des täglich neu geschürften Angebots. Die konstanten Zuflüsse deuten darauf hin, dass institutionelle Anleger die Phase unter 95.000 US-Dollar zur Akkumulation nutzen.

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Japans „Jahr der Digitalisierung“

Ein entscheidender Impuls kommt aus Tokio. Finanzminister Satsuki Katayama hat 2026 offiziell zum „ersten Jahr der Digitalisierung“ für den japanischen Finanzsektor erklärt. Seine heute vorgestellte Steuerreform sieht vor, Krypto-Gewinne künftig mit einem pauschalen Satz von 20 Prozent zu besteuern – statt wie bisher mit bis zu 55 Prozent als sonstige Einkünfte. Damit würden digitale Assets steuerlich mit Aktien und Rohstoffen gleichgestellt.

Zusätzlich soll der Handel mit Kryptowährungen in regulierte Wertpapierbörsen integriert werden. Sollte das Gesetz verabschiedet werden, könnte dies erhebliches Kapital japanischer Vermögensverwalter mobilisieren und dem Bitcoin-Markt zusätzliche Liquidität zuführen.

Venezolanische Bitcoin-Reserven: Unbestätigt

Parallel dazu kursieren Spekulationen über mögliche Bitcoin-Bestände des venezolanischen Regimes. Nach der Festnahme von Präsident Nicolás Maduro in den USA behaupten einzelne Marktbeobachter, Venezuela könnte über ein „Schattenreservoir“ von bis zu 600.000 BTC verfügen – ein rechnerischer Gegenwert von etwa 56 Milliarden US-Dollar.

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Diese Angaben sind jedoch weder durch On-Chain-Daten noch durch offizielle Quellen verifiziert. Anders als bei bekannten staatlichen Wallets – etwa der USA oder Bhutans – existieren bislang keine identifizierten Adressen, die solche Volumina halten. Die Gerüchte haben zwar für Diskussionen über einen möglichen Angebotsschock gesorgt, bislang aber keine Panikverkäufe ausgelöst.

Technische Lage stabilisiert sich

Bitcoin hat zuletzt die Widerstandsmarke von 94.500 US-Dollar getestet und konsolidiert nun im Bereich zwischen 93.400 und 93.900 US-Dollar. Die Unterstützungszone liegt bei rund 92.000 US-Dollar. Auffällig ist der deutliche Rückgang der Futures Open Interest: Mit aktuell 54,6 Milliarden US-Dollar liegt das offene Interesse rund 40 Prozent unter den überhitzten Werten von Oktober 2025 (94,1 Milliarden). Diese Entlastung reduziert das Risiko kaskadierender Liquidationen und schafft eine solidere Basis für weitere Kursanstiege.

Die psychologische Marke von 100.000 US-Dollar bleibt das nächste Kursziel vieler Marktteilnehmer. Am 30. Januar laufen bedeutende Optionskontrakte aus, deren Strikes sich um dieses Niveau gruppieren.

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