Bitcoin hat in den letzten 48 Stunden gezeigt, wie schnell aus Zuversicht Nervosität werden kann. Auf einen heftigen Ausverkauf folgte am Samstag eine spürbare Erholung – doch der Markt wirkt noch nicht „gesund“. Entscheidend ist jetzt, ob die Gegenbewegung mehr ist als nur ein kurzes Durchatmen.
Milliarden-Liquidationen als Auslöser
Der starke Rutsch wurde vor allem durch eine klassische „Hebel-Bereinigung“ an den Derivatemärkten verstärkt. Laut Daten großer Handelsplattformen wurden zwischen Donnerstag und Freitag innerhalb von 24 Stunden Positionen im Wert von über 1 Milliarde US-Dollar zwangsliquidiert. Im Zentrum standen Long-Positionen, die geschlossen werden mussten, nachdem Bitcoin unter die psychologisch wichtige Marke von 65.000 US-Dollar fiel.
Das Muster ist typisch: Wenn wichtige Unterstützungen brechen, steigt der Druck auf gehebelte Trader – und Liquidationen verstärken die Abwärtsbewegung zusätzlich. Genau diese Kettenreaktion hat die Volatilität kurzfristig nach oben getrieben.
Ein weiterer Treiber: Bitcoin lief zuletzt auffällig synchron mit klassischen Risikomärkten. Der zeitgleiche Rücksetzer bei globalen Aktien, besonders im Tech-Sektor, passte ins Bild. Damit reagierte auch der Kryptomarkt empfindlich auf die neue makroökonomische Unsicherheit – etwa rund um Liquiditätsbedingungen und mögliche Politikwechsel.
Warum die Zone um 60.000 Dollar so wichtig ist
In der Spitze markierte Bitcoin laut Quelltext ein lokales Tief in der Nähe von 60.000 US-Dollar – ein Bereich, den Marktbeobachter als zentrale „Verteidigungslinie“ sehen. Diese Zone habe bereits während der laufenden Korrektur vom Allzeithoch (Oktober 2025) als Boden funktioniert.
Mehrere Signale deuten zudem darauf hin, dass der Abverkauf zumindest kurzfristig „ausgelaugt“ sein könnte:
- RSI-Impuls: Der Relative-Stärke-Index rutschte am Freitag in überverkaufte Bereiche und drehte anschließend wieder nach oben.
- Stimmung: Der „Fear and Greed Index“ fiel in den einstelligen Bereich – ein Wert, der oft dann auftaucht, wenn viele Marktteilnehmer bereits kapituliert haben.
- Positionierung: On-Chain-Daten sprechen laut Artikel dafür, dass Bestände langfristiger Anleger relativ stabil blieben. Die Panik konzentrierte sich demnach eher auf spekulative Derivate-Trader.
Zu den wenigen harten Kursdaten aus den bereitgestellten Werten passt das Bild: Am Freitag fiel Bitcoin um -14,10% und markierte dabei mit 62.853,69 USD sein aktuelles 52‑Wochen-Tief.
Makro bleibt Gegenwind – Montag wird zum Test
Trotz der Erholung am Samstag bleibt der übergeordnete Rahmen laut Artikel schwierig. Anleger schauen auf die Zollpolitik der Trump-Regierung und mögliche Folgewirkungen auf Inflation und Zinsen. Zusätzlich belastet ein starker US-Dollar tendenziell Anlagen ohne laufende Erträge – und erklärt mit, warum Bitcoin zuletzt deutlich vom 2025er Hoch zurückkam.
Kann Bitcoin die Erholung nächste Woche verteidigen? Laut Quelltext hängt viel daran, ob der Bereich um 71.000 US-Dollar von einem Widerstand wieder zu einer tragfähigen Unterstützung wird. Als kurzfristige Zone auf der Unterseite nennt der Artikel 60.000 bis 62.000 US-Dollar, auf der Oberseite einen Widerstand um 73.000 US-Dollar. Ein zentraler Belastungstest folgt direkt zum Wochenstart: Die traditionellen Märkte öffnen am Montag – und damit zeigt sich, ob das „Risk-off“-Umfeld tatsächlich nachlässt oder erneut Druck auf Krypto ausübt.
Bitcoin: Kaufen oder verkaufen?! Neue Bitcoin-Analyse vom 7. Februar liefert die Antwort:
Die neusten Bitcoin-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Bitcoin-Investoren. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 7. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Bitcoin: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
