Bitcoin: Korrektur oder Einstiegs-Chance?

Bitcoin verzeichnet bei Kurskorrektur Rekord-Transaktionsvolumen und ungebrochene institutionelle Nachfrage. Analysten halten an bullischen Kurszielen bis 190.000 USD fest.

Kurz zusammengefasst:
  • Netzwerkaktivität erreicht Höchststand seit November 2024
  • Institutionelle Investoren kaufen weiterhin massiv Bitcoin
  • Analysten sehen Kursziele bis 190.000 Dollar
  • Technische Unterstützung bei 105.000 USD im Fokus

Der Bitcoin schwächelt zum Monatsende – doch hinter den Kulissen brodelt es gewaltig. Während der Kurs unter die psychologisch wichtige Marke von 110.000 Dollar gefallen ist, zeigen fundamentale Daten eine erstaunliche Stärke. Steht die Kryptowährung vor der nächsten großen Rally oder droht ein tieferer Fall?

Netzwerk-Aktivität auf Rekordniveau

Trotz des Kursrückschlags von rund 7 Prozent binnen einer Woche läuft das Bitcoin-Netzwerk auf Hochtouren. Die Transaktionszahl stieg im August um 26 Prozent auf 12,9 Millionen – der höchste Wert seit November 2024. Noch bemerkenswerter: Die durchschnittlichen Transaktionsgebühren sanken gleichzeitig auf den niedrigsten Stand seit September 2024. Diese seltene Kombination aus höherer Nutzung bei geringeren Kosten deutet auf ein gesundes Netzwerk ohne Überlastung hin, was langfristig bullisch zu werten ist.

Institutionelle Kauflaune ungebrochen

Während private Anleger nervös reagieren, zeigen institutionelle Player weiterhin enorme Kauflust. Allein im Juli fügten börsengehandelte Produkte (ETPs) 54.000 Bitcoin hinzu, während digitale Asset-Treasuries (DATs) sogar 72.000 Bitcoin aufschlugen. Selbst der aktuelle leichte Abfluss von 126,7 Millionen Dollar aus Spot-ETFs ändert nichts am grundsätzlichen Trend: Die großen Player bauen weiter ihre Bitcoin-Positionen aus.

Unternehmen wie Metaplanet planen derweil Milliardenaufnahmen speziell für Bitcoin-Käufe. Diese institutionelle Nachfrage bildet ein solides Fundament für den Markt – selbst bei kurzfristiger Volatilität.

Ambitionierte Kursziele trotz Korrektur

Die aktuelle Schwächephase hält Analysten nicht davon ab, extrem bullische Ziele zu verfolgen. Tiger Research sieht Bitcoin im dritten Quartal bei 190.000 Dollar – eine Steigerung von über 70 Prozent vom aktuellen Niveau. Als Treiber nennt die Research-Firma globale Liquiditätsausweitung, anhaltende ETF-Nachfrage und den neu geschaffenen Zugang zu 401(k)-Rentenkonten.

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Auch andere Analysten bleiben optimistisch und erwarten Kursziele zwischen 150.000 und 160.000 Dollar bis Jahresende. Entscheidend dafür: Erleichterungen in der Geldpolitik der US-Notenbank und zunehmende regulatorische Klarheit.

Kritische Support-Marke im Fokus

Technisch gesehen befindet sich Bitcoin an einem entscheidenden Punkt. Der Kurs testet derzeit wichtige Unterstützungsniveaus um 105.000 Dollar. Ein Halten dieser Marke könnte den Boden für die nächste Aufwärtsbewegung bilden. Der Mayer Multiple Z-Score von -0,3 deutet zudem darauf hin, dass Bitcoin im August relativ zu seinem 200-Tage-Durchschnitt möglicherweise unterbewertet ist.

Die große Frage: Nutzen smarte Geldanleger die aktuelle Schwäche als Einstiegsgelegenheit – oder steht dem Bitcoin eine härtere Korrektur bevor? Die fundamentale Stärke des Netzwerks und der anhaltende institutionelle Zulauf sprechen eine klare Sprache.

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