Nach dem heftigen Rücksetzer vom Allzeithoch im Oktober herrscht beim Bitcoin trügerische Ruhe. Doch während der Kurs seitwärts läuft, bringen sich im Hintergrund mächtige Akteure in Stellung – allen voran der US-Bundesstaat Texas mit einem historischen Investment. Die große Frage lautet nun: Tankt der Markt nur Kraft für den Angriff auf die 100.000-Dollar-Marke oder droht der nächste Rutsch?
Der Kampf um die 93.000-Dollar-Marke
Die größte Kryptowährung der Welt steckt aktuell in einer engen Handelsspanne fest. Charttechnisch spitzt sich die Lage zu: Eine massive „Verkaufswand“ im Bereich von 93.000 US-Dollar deckelt derzeit jeden Ausbruchsversuch nach oben. Händler und Analysten blicken gebannt auf diese Zone, denn ein nachhaltiger Durchbruch könnte den Weg zur psychologisch enorm wichtigen 100.000-Dollar-Hürde freimachen.
Scheitern die Bullen jedoch an diesem Widerstand, rückt die Unterstützungszone bei rund 88.000 US-Dollar in den Fokus. Die aktuell extrem niedrige Volatilität ist dabei oft nur die Ruhe vor dem Sturm – erfahrungsgemäß folgen auf solche Phasen der Kompression heftige Kursausschläge.
Wale und Texas sorgen für Furore
Während Kleinanleger noch zögern, schaffen institutionelle Investoren Fakten. Für besonderes Aufsehen sorgt die Meldung, dass Texas als erster US-Bundesstaat öffentliche Gelder direkt in einen Bitcoin-ETF investiert hat. Der Kauf von Anteilen am BlackRock-ETF in Höhe von fünf Millionen US-Dollar mag im Gesamtmarkt klein erscheinen, ist aber ein gewaltiges politisches Signal für die Akzeptanz von Bitcoin als strategische Reserve.
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Gleichzeitig zeigen On-Chain-Daten massive Bewegungen der „Wale“: In den letzten Wochen flossen rund 7,5 Milliarden US-Dollar in Bitcoin auf die Börse Binance. Normalerweise gilt dies als Warnsignal für potenziellen Verkaufsdruck. In der aktuellen Marktphase deuten Experten diese Transaktionen jedoch eher auf Vorbereitungen für außerbörsliche Großdeals (OTC) oder eine Neuordnung der Verwahrung hin, statt auf einen Abverkauf im offenen Markt.
Zins-Hoffnung treibt an
Rückenwind kommt zudem von der makroökonomischen Seite. Die Märkte preisen aktuell eine Wahrscheinlichkeit von 86 Prozent für eine Zinssenkung der US-Notenbank im Dezember ein. Sinkende Zinsen sorgen typischerweise für mehr Liquidität im Markt und begünstigen Risiko-Assets wie Kryptowährungen, da festverzinsliche Anlagen im Vergleich an Attraktivität verlieren.
Das Wochenende dürfte also spannend werden. Die Mischung aus Zinsfantasie und institutionellen Käufen liefert genug Zündstoff, um die aktuelle Konsolidierung zu beenden. Gelingt der Ausbruch über die 93.000 US-Dollar, könnte das Jahr 2025 doch noch mit einem starken Endspurt schließen.
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