Bitcoin: Rückwärtsgang eingeschaltet!
Geopolitische Unsicherheiten und Verkäufe von Minern belasten den Bitcoin-Kurs, der nun in einer engen Handelsspanne zwischen 63.000 und 67.600 USD gefangen ist.

Kurz zusammengefasst
- Kurs fällt unter psychologisch wichtige 67.000 USD
- Verkäufe börsennotierter Miner erhöhen Liquiditätsdruck
- ETF-Zuflüsse verlieren deutlich an Dynamik
- Kostenbasis langfristiger Halter bei 63.049 USD
Diplomatische Spannungen zwischen den USA und der EU sowie anhaltende Unsicherheit im Nahen Osten belasten aktuell die Risikobereitschaft an den Finanzmärkten — und Bitcoin bleibt davon nicht verschont. Die Kryptowährung ist am Wochenende unter die psychologisch wichtige Marke von 67.000 USD gerutscht.
Geopolitik als Belastungsfaktor
Auslöser für den jüngsten Rücksetzer war ein Bericht des Wall Street Journals, wonach das transatlantische Bündnis im Zuge des Iran-Konflikts unter erheblichen Druck geraten sei. Bitcoin fiel daraufhin von einem lokalen Hoch bei 67.600 USD auf rund 66.800 USD — ein Rückgang, der die Marktkapitalisierung auf etwa 1,335 Billionen USD drückte.
Trotz der Verluste behauptet Bitcoin eine Marktdominanz von über 56 %. Seit dem Allzeithoch bei rund 124.000 USD befindet sich der Kurs allerdings seit Monaten in einer Korrekturphase, und Händler zeigen derzeit wenig Bereitschaft, gegen den makroökonomischen Gegenwind zu wetten.
Verkaufsdruck von Minern und Unternehmen
On-Chain-Daten von CryptoQuant zeigen, dass die durchschnittliche Kostenbasis für Anleger mit einer Haltedauer von 18 bis 24 Monaten bei rund 63.049 USD liegt. Sollte Bitcoin dauerhaft unter dieses Niveau fallen, könnte das weitere Verkäufe aus dieser Gruppe auslösen.
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Zusätzlichen Druck erzeugen Liquidationen börsennotierter Unternehmen. Mara Holdings veräußerte im März allein 15.133 BTC. Anfang April folgten Riot Platforms mit rund 500 BTC und Empery Digital mit 370 BTC — letztere zur vollständigen Tilgung eines ausstehenden Kredits. Die Verkäufe spiegeln wachsende Liquiditätsbedürfnisse im Mining- und Treasury-Sektor wider.
ETF-Zuflüsse verlieren an Schwung
Institutionelle Käufe über Spot-ETFs konnten den Abwärtsdruck zuletzt kaum abfedern. Am 2. April verzeichneten US-amerikanische Bitcoin-ETFs Nettozuflüsse von lediglich 9 Millionen USD. Bemerkenswert dabei: Der iShares Bitcoin Trust (IBIT) von BlackRock verbuchte sogar leichte Abflüsse, während der Fidelity Wise Origin Bitcoin Fund (FBTC) marginal zulegen konnte.
Das kumulierte Netto-Inflow-Volumen aller zugelassenen Spot-ETFs liegt bei rund 56,32 Milliarden USD. Analysten werten die nachlassende Dynamik als Zeichen, dass das institutionelle Interesse auf dem aktuellen Preisniveau vorerst gesättigt ist — solange geopolitische Risiken das Bild dominieren. Solange keine Entspannung auf der makroökonomischen Seite eintritt, dürfte der Kurs zwischen der Kostenbasis langfristiger Halter bei 63.049 USD und dem zuletzt getesteten Widerstandsbereich um 67.600 USD eingeklemmt bleiben.
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