Bitcoin: Seitwärtsbewegung hält an

Die führende Kryptowährung verharrt in einer engen Handelsspanne, während On-Chain-Daten nachlassende Netzwerkaktivität und Druck auf den Mining-Sektor zeigen.

Kurz zusammengefasst:
  • Seitwärtsbewegung um die 89.000-Dollar-Marke
  • Netzwerkaktivität und Mining-Hash-Rate sinken
  • Institutionelle ETFs verzeichnen Kapitalabflüsse
  • Regulatorische Gesetzesvorhaben mit ungewissem Ausgang

Bitcoin pendelt am Mittwoch um die 89.000-US-Dollar-Marke und zeigt sich damit erstaunlich stabil – trotz eines schwierigen Marktumfelds. Während Gold auf Rekordhöhen klettert und US-Aktien zulegen, tritt die führende Kryptowährung auf der Stelle. Im Fokus stehen nun die anstehende Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed sowie die Quartalszahlen der großen Tech-Konzerne.

Schwacher Dollar stützt, aber Dynamik fehlt

Bitcoin bewegt sich aktuell in einer engen Spanne zwischen 88.800 und 89.200 US-Dollar. Der schwache Dollar – der Dollar-Index ist auf den tiefsten Stand seit vier Jahren gefallen – bietet zwar Rückenwind für Risiko-Assets. Doch von einer klaren Aufwärtsdynamik kann keine Rede sein.

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Die technische Lage bleibt neutral: Unterhalb von 86.000 US-Dollar liegt eine wichtige Unterstützungszone, in der zuletzt gehebelte Long-Positionen liquidiert wurden. Das hat überschüssige Hebelwirkung aus dem Markt genommen und für Stabilisierung gesorgt. Nach oben bildet die 90.000-Dollar-Marke die nächste psychologisch wichtige Hürde.

On-Chain-Daten zeigen gemischtes Bild

Ein Blick auf die Blockchain-Daten offenbart strukturelle Verschiebungen: Der Anteil der Bitcoin-Bestände im Gewinn ist von 75,3 Prozent auf 66,9 Prozent gefallen – unter die historisch bedeutsame Schwelle von rund 69 Prozent. In früheren Zyklen markierte dieser Bereich häufig eine Phase der Bodenbildung.

Gleichzeitig verschlechtert sich die Netzwerkaktivität:

  • Täglich generierte Netzwerk-Einnahmen: minus 15 Prozent
  • Aktive Adressen: minus 6 Prozent
  • Neue Adressen: minus 4 Prozent

Das deutet darauf hin, dass weniger Nutzer Transaktionen durchführen – ein Zeichen nachlassender Nachfrage nach Bitcoin-Blockspace.

Mining-Sektor unter Druck

Besonders auffällig: Die Hash-Rate, ein Maß für die Rechenleistung im Bitcoin-Netzwerk, ist seit Mitte November um etwa 6 Prozent gesunken. Parallel dazu fiel die Mining-Schwierigkeit um 2 Prozent. Laut VanEck-Analyse schalten Miner Geräte ab – nicht nur wegen saisonaler Winterabschaltungen, sondern vor allem wegen verschlechterter Wirtschaftlichkeit.

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Der Grund: Die explodierende Nachfrage nach Strom für KI-Rechenzentren macht Bitcoin-Mining zunehmend unattraktiv. Bitfarms-CEO Ben Gagnon brachte es auf den Punkt: Hochleistungsrechnen schaffe deutlich mehr Wert pro Energieeinheit und das über Jahre hinweg vorhersehbar – eine Fortsetzung des Bitcoin-Minings sei kaum zu rechtfertigen.

Institutionelle Flows bleiben verhalten

Die Stimmung bei institutionellen Anlegern ist gedämpft. Bitcoin-ETFs verzeichnen Abflüsse, während gleichzeitig das Volumen großer Stablecoins wie Tether und USD Coin schrumpft. Das reduziert die Liquidität, die für größere Kurssprünge nötig wäre.

Auch sogenannte Digital Asset Treasury-Unternehmen stehen unter Druck: Viele notieren deutlich unter ihrem Nettoinventarwert, was eine Welle möglicher Übernahmen ausgelöst hat.

Regulierung nimmt Form an

Auf regulatorischer Ebene tut sich einiges. Nach der Verabschiedung des GENIUS Act im Juli 2025 – dem ersten US-Bundesgesetz für Stablecoins – arbeitet der Kongress nun an einem umfassenden Marktstruktur-Gesetz für digitale Assets. Der sogenannte Clarity Act würde erstmals einen klaren Rechtsrahmen für Krypto-Broker und Börsen schaffen.

Die Chancen für eine Verabschiedung sind allerdings gesunken: Von 80 Prozent auf 50 Prozent, nachdem die Branche Widerstand gegen einzelne Regelungen signalisierte. Scheitert das Gesetz, bleibt der Druck auf die Krypto-Industrie hoch, durch Stablecoins und Tokenisierung organisches Wachstum zu erzwingen.

Makro-Faktoren bestimmen den Kurs

Bitcoin hinkt Gold und Aktien derzeit hinterher. Während das Edelmetall über 5.200 US-Dollar je Unze kostet und der S&P 500 neue Rekorde markiert, verharrt die Kryptowährung in ihrer Range. Die erwartete Zinspause der Fed könnte zwar kurzfristig Rückenwind geben – entscheidend wird aber sein, ob institutionelles Kapital zurück in digitale Assets fließt. Die Quartalszahlen der großen Tech-Konzerne dürften ebenfalls Hinweise liefern, wohin das Geld aktuell strömt.

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