Die Aktie von Bitfarms geriet am Mittwoch massiv unter Druck und verlor rund 11 Prozent. Auslöser war eine Herabstufung durch Keefe, Bruyette & Woods. Die Analysten zweifeln an der Umsetzung der strategischen Neuausrichtung – vom reinen Bitcoin-Mining hin zu KI-Rechenzentren. Während das Management auf lukrative HPC-Verträge setzt, wächst die Ungeduld der Investoren.
Analysten warnen vor Liquiditätsrisiken
Keefe, Bruyette & Woods senkte das Rating auf „Market Perform“ und verwies auf erhebliche Vollzugsrisiken. Die Umrüstung von Mining-Standorten wie Sharon in Pennsylvania zu KI-fähiger Infrastruktur verschlingt Kapital. Gleichzeitig kommen wichtige Mietverträge langsamer zustande als erhofft.
Die Bank nannte zwei zentrale Belastungsfaktoren:
- Liquiditätsmanagement: Die Investitionen für die HPC-Transformation sind enorm. Der Markt befürchtet Verwässerung durch Kapitalerhöhungen oder höhere Verschuldung.
- Ausführungsrisiko: Der Umbau erfolgt parallel zum Rückzug aus Paraguay – eine Phase operativer Unsicherheit, in der Verzögerungen teuer werden können.
Bitfarms hatte zuletzt seine Anlage in Yguazu verkauft, um Ressourcen auf die USA zu konzentrieren. Die Rechnung geht bisher nicht auf.
Sektor im Umbruch
Die Krypto-Mining-Branche spaltet sich derzeit in zwei Lager: Unternehmen, die auf maximale Hashrate setzen, und solche, die auf KI-Infrastruktur umschwenken. Bitfarms gehört zur zweiten Gruppe. Das „KI-Pivot“-Narrativ trieb zunächst die Bewertungen nach oben. Doch nun fordert der Markt Beweise in Form konkreter Umsätze.
Verschärfend wirkt die regulatorische Lage in den USA. Die Behörden verschärfen die Aufsicht über den Energieverbrauch kryptobezogener Aktivitäten. Das trifft Bitfarms‘ US-zentrierten Wachstumsplan zusätzlich.
Die Aktie notiert mittlerweile unter ihren gleitenden Durchschnitten (50 und 200 Tage) – ein technisch schwaches Bild.
| Kategorie | Details |
|---|---|
| Kursentwicklung | -11% am Mittwoch, 4. Februar |
| Analysten-Aktion | Abstufung auf „Market Perform“ |
| Hauptbelastungen | Liquidität, Vollzugsrisiko HPC-Umbau, Paraguay-Ausstieg |
| Fokus | Fortschritt bei US-Standorten (Sharon, Panther Creek) |
Am 5. Februar eröffnete die Aktie bei rund 2,10 USD (2,82 CAD). Investoren warten nun auf konkrete Updates zur Energieversorgung des Sharon-Standorts und auf erste Vertragsabschlüsse im HPC-Segment. Ohne diese Meilensteine dürfte der Druck anhalten.
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