Blackrock Aktie: Neuer Standard für Privatmärkte
BlackRock integriert Preqin-Daten in Aladdin und schafft einheitliche Benchmarks für über 10.000 geschlossene Fonds.

Kurz zusammengefasst
- Aladdin-Plattform erhält Preqin-Integration
- Einheitliche Benchmarks für Privatmärkte
- Über 10.000 Fonds abgedeckt
- Zugang für Drittplattformen via API
Private Markets galten lange als Blackbox — verschiedene Anbieter, unterschiedliche Methoden, kaum Vergleichbarkeit. Genau dort setzt BlackRock jetzt an: Die hauseigene Technologieplattform Aladdin erweitert ihr Angebot an Benchmarks und Indizes für den Privatmarktsektor und will damit einen einheitlichen Maßstab für Performance-Messung etablieren.
Aladdin bündelt Preqin-Daten
Kern der Erweiterung ist die Integration von Preqin, dem Datenanbieter, den BlackRock in den vergangenen Jahren übernommen hat. Kunden von Preqin Pro, Aladdin, eFront und Aladdin Wealth erhalten künftig Zugriff auf sowohl reportingfähige Indizes als auch anpassbare Peer-Benchmarks — aus einer Hand. Die neu erweiterten Indizes für geschlossene Fonds decken mehr als 10.000 Fonds ab, mit einem zugrunde liegenden Vermögen von über 13 Billionen Dollar. Hinzu kommen über 140.000 Peer-Benchmarks für granularere Vergleiche.
Bislang mussten institutionelle Investoren für Performance-Analysen im Privatmarktbereich oft mehrere Tools parallel nutzen. Die Bündelung in einem System soll das ändern und gleichzeitig den Zugang für Vermögensverwalter und Drittplattformen über API-Anbindungen öffnen. Damit dringt institutionelle Benchmarking-Qualität zunehmend auch in Beratungs- und Modellportfolio-Workflows vor — ein Bereich, der bislang eher schwach abgedeckt war.
Digitale Vorreiterrolle zahlt sich aus
Die Erweiterung passt zu einem Muster, das sich bei BlackRock seit Jahren zeigt: Als weltgrößter Vermögensverwalter investiert das Unternehmen konsequent in Dateninfrastruktur und digitale Anschlussfähigkeit. Das zeigt sich auch abseits von Aladdin — etwa daran, dass der BlackRock-ETF iShares Core S&P 500 (IVV) kürzlich von einem Krypto-Anbieter tokenisiert und für den Onchain-Handel verfügbar gemacht wurde. Wettbewerber wie Vanguard ziehen bei digitalen Assets erst jetzt nach und suchen aktuell nach Personal für eine entsprechende Strategie.
Für BlackRock bedeutet die Preqin-Integration vor allem eins: Die Datenplattform Aladdin wird als zentrales Nervensystem für institutionelle Investoren weiter ausgebaut — mit Privatmärkten als nächstem großen Wachstumsfeld neben klassischen Aktien- und Anleiheportfolios.
Blackrock-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Blackrock-Analyse vom 8. Juli liefert die Antwort:
Die neusten Blackrock-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Blackrock-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 8. Juli erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Blackrock: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...