Blackstone Aktie: 3,5 bis 4 Milliarden für Musikrechte-Exit
Blackstone verhandelt über Verkauf von Musikrechten für bis zu vier Milliarden Dollar und investiert parallel massiv in KI-Infrastruktur.
Kurz zusammengefasst
- Verkauf von Musikrechten geplant
- Portfolio umfasst 45.000 Urheberrechte
- Fokus auf KI-Rechenzentren
- IPO für Digital-Infrastruktur geplant
Blackstone steht kurz davor, die Musikrechte von Weltstars wie Justin Bieber und Beyoncé zu versilbern. Ein Konsortium aus der Sony Music Group und dem Staatsfonds GIC verhandelt über die Übernahme der Recognition Music Group. Das Volumen des Deals wird auf 3,5 bis 4 Milliarden US-Dollar taxiert.
Der Verkauf umfasst ein Portfolio von mehr als 45.000 Urheberrechten, darunter Werke von Shakira und Neil Young. Erst 2024 hatte Blackstone die Bestände für rund 1,6 Milliarden US-Dollar erworben. Der Einsatz würde sich damit innerhalb kurzer Zeit mehr als verdoppeln.
Parallel dazu schichtet der Finanzriese massiv Kapital in Richtung KI-Infrastruktur um. Blackstone verwaltet bereits Rechenzentren im Wert von 150 Milliarden US-Dollar. Weitere Projekte für 160 Milliarden US-Dollar befinden sich in der Entwicklungspipeline.
Fokus auf digitale Infrastruktur
Um diesen Bereich zu stärken, bereitet das Unternehmen den Börsengang des Blackstone Digital Infrastructure Trust (BXDC) vor. Das Zielvolumen für das IPO liegt bei 1,75 Milliarden US-Dollar. Potenzielle Zukäufe im Wert von 25 Milliarden US-Dollar sind bereits identifiziert.
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Neben der physischen Infrastruktur investiert Blackstone in Software. Zusammen mit Goldman Sachs unterstützt die Firma ein Gemeinschaftsunternehmen des KI-Entwicklers Anthropic. Ziel ist die Integration des Systems „Claude“ in Arbeitsabläufe der Finanz- und Gesundheitsbranche.
Die Aktie notiert aktuell bei 104,90 Euro. Damit bleibt der Kurs im Vergleich zum Freitag nahezu unverändert. Trotz eines Rückgangs von rund 22 Prozent seit Jahresbeginn übertrafen die jüngsten Quartalszahlen die Erwartungen.
Der Gewinn je Aktie lag im ersten Quartal bei 1,36 US-Dollar. Die Neuausrichtung zeigt die Prioritäten des Managements. Während sich Blackstone von klassischen Entertainment-Assets trennt, sichert sich der Konzern frühzeitig Kapazitäten im Markt für Rechenleistung.
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